Information Pandemie - Stand: 13.09.2021

Corona  (Foto: - fusion medical animation on unsplash)
Informationen des Kirchenrates und der Kirchenpflege bezüglich der Corona-Pandemie
Daniel Stoller-Schai,
Corona-Regeln geltend ab Montag 13. September 2021 in allen Gebäuden der ref. Kirchgemeinde Bäretswil (ausgenommen das Pfarrhaus)



Allgemein:
- Generelle Maskenpflicht in allen Gebäuden der Kirchgemeinde
- Im Sekretariat ist das Ablegen der Maske, ausserhalb der offiziellen Öffnungszeiten, gestattet.
- Kinder unter 16 Jahren benötigen zu keinem Zeitpunkt ein Zertifikat
- Veranstaltungen in Innenräumen bis maximal 30 Personen – ohne Zertifikat
- Veranstaltungen draussen maximal 500 Personen – ohne Zertifikat und ohne Sitzpflicht
- Vereine oder beständige Gruppen dürfen sich, ohne Zertifikat bis maximal 30 Personen, in Innenräumen treffen. Es gilt jedoch Maskenpflicht und Konsumationsverbot.
- Bei Religiösen Veranstaltungen und Kirchgemeindeversammlung mit bis zu 50 Personen gilt Maskenpflicht aber keine Zertifikatspflicht, jegliche Konsumation ist verboten.

Übersicht Schutzmassnahme der Anlässe:
Gottesdienst generell ohne Zertifikat:
- Gottesdienste im Aussenbereich generell ohne Zertifikat
- 50 Personen (inkl. Pfarrer, Sigrist, Chöre und Mitwirkende) in der Kirche
- 50 Personen im KGH über Livestream
- Der Gemeindegesang mit Maske ist erlaubt
- Choraufführungen ohne Maske und ohne Abstandsregel ist erlaubt es gelten aber auch die Personenanzahlregeln für mit oder ohne Zertifikat
- Abendmahl kann gefeiert werden. Es wird ausgeteilt und wird im Sitzen eingenommen.

Kirchenkaffee
- Personen mit Zertifikat können im KGH Platz nehmen
- Personen ohne Zertifikat können draussen im Zelt (ohne Seitenwände) Platz nehmen
- Der Kaffee kann in beiden Fällen an der normalen Kaffeeausgabe abgeholt werden.
- Die Maske ist in jedem Fall zu tragen bis man am Tisch sitzt

Konsumation allgemein
- Konsumation aller Art im Gebäudeinneren generell nur mit Zertifikat
- Konsumation im Aussenbereich ohne Zertifikat
- Ausgabe des Essens und der Getränke im Innenbereich in jedem Fall gestattet.

KiK und Chrabbel / Kinderhüti
- Es gilt für die Helfer, Mitarbeiter und die Freiwilligen eine generelle Maskenpflicht in Innenräumen.
- Im Aussenbereich entfällt die Maskenpflicht.

Veranstaltungen allgemein (Dritte)
- Der Veranstalter ist für die Umsetzung der aktuell geltenden Coronaregeln verantwortlich.
Die Kirchgemeinde übernimmt keine Kontroll- oder Aufsichtsfunktion und lehnt jede Haftung ab.

Bei Fragen bitte die Coronaverantwortlichen Kontaktieren unter:
079 456 62 22 oder ralf.bhend@refkirche-baeretswil.ch; janine.scherrer@refkirche-baeretswil.ch

Download Dokument Coronaregeln ab 13.09.2021



Stand: 10. September 2021

Auszug aus den Mitteilungen des Kirchenrates

Wie im Mail vom vergangenen Mittwoch angekündigt, reichen wir Ihnen weitere Informationen bzw. Präzisierungen zu den ab Montag geltenden Pandemie-Bestimmungen nach.

Gottesdienste
Ab kommender Woche sind Gottesdienste mit mehr als 50 Teilnehmenden zertifikatspflichtig. Kirchgemeinden haben im Voraus festzulegen und zu kommunizieren, ob der angekündigte Gottesdienst unter die Zertifikatspflicht fällt oder nicht. Aus Gründen der Praktikabilität kann nicht vor Ort in einen anderen Modus gewechselt werden. Es ist jedoch aus grundrechtlichen Überlegungen nicht zulässig, Gottesdienste generell als zertifikatspflichtig zu deklarieren (v.a. wenn weniger als 50 Personen erwartet werden). Hingegen ist es möglich – beispielsweise im Blick auf den Bettag –, den Gottesdienst unter die Zertifikatspflicht zu stellen, wenn mit mehr als 50 Teilnehmenden gerechnet werden darf.

Der Kirchenrat empfiehlt, Gottesdienste wenn immer möglich nicht der Zertifikatspflicht zu unterstellen, damit ihr grundsätzliches Merkmal, nämlich allen Menschen offen zu stehen, erhalten bleibt. Aufgrund der Erfahrungswerte wissen Kirchgemeinden, wie viele Teilnehmende in der Regel zu erwarten sind. Sollte die Aussicht bestehen, dass die 50er-Grenze erreicht wird, empfiehlt der Kirchenrat, mit einem Anmeldesystem zu arbeiten, damit die Gefahr ausgeschlossen werden kann, dass jemand an der Türe abgewiesen werden muss.

Als Variante empfiehlt der Kirchenrat die Durchführung mehrerer Gottesdienste. Diese sollten zeitlich oder örtlich versetzt stattfinden und könnten auch in unterschiedlichen Modi (zertifikatspflichtig/nicht zertifikatspflichtig) durchgeführt werden. Nicht empfohlen werden parallele Veranstaltungen, also ein zertifikatspflichtiger Gottesdienst, der in einen anderen Raum am selben Ort ohne Zertifikatspflicht übertragen wird. Hingegen empfiehlt der Kirchenrat, Gottesdienste online zu übertragen, wenn sie ausschliesslich zertifikatspflichtig stattfinden.

Die EKS hat das Schutzkonzept für Gottesdienste zwischenzeitlich angepasst. Es gilt künftig für Gottesdienste, die nicht der Zertifikatspflicht unterstehen, also mit max. 50 Teilnehmenden. Für Gottesdienste mit Zertifikatserfordernis steht ein zweites Schutzkonzept zur Verfügung, das konkrete Hinweise zum Umgang mit Zertifikaten enthält. Auch dieses Konzept können sich die Kirchgemeinden zu eigen machen, da auch für zertifikatspflichtige Veranstaltungen das Vorliegen eines Schutzkonzeptes erforderlich ist.

Beide Unterlagen sind auf der Website der Landeskirche bei den Pandemie-Downloads für Kirchgemeinden aufgeschaltet. Wir empfehlen Ihnen, diese Konzepte zu konsultieren, sie enthalten weitere wichtige Hinweise.

Zertifikats-Pflicht für Mitarbeitende und Behördenmitglieder
Mitarbeitende, die in einem Angestellten-Verhältnis zur Landeskirche oder zu einer Kirchgemeinde stehen und die im dienstlichen Rahmen aktiv an Veranstaltungen teilnehmen bzw. diese ausrichten, unterstehen nicht der Zertifikatspflicht. Dies gilt auch für anderweitige berufliche Aufgaben und Pflichten (z.B. Besuchsdienst). Verfügen Mitarbeitende über kein Zertifikat, sind sie jedoch verpflichtet, bei diesen Aktivitäten eine Schutzmaske zu tragen und nach Möglichkeit die Abstände einzuhalten. Behördenmitglieder und Freiwilige, die weder bei der Landeskirche noch einer Kirchgemeinde angestellt sind, unterstehen der Zertifikatspflicht, soweit sie im Einzelfall erforderlich ist.

Es ist den Kirchgemeinden freigestellt, ob sie für Personen, die nicht geimpft sind, die Testkosten übernehmen, damit die Betreffenden ebenfalls ein Zertifikat erhalten.

Chorproben
Bei kulturellen Aktivitäten in Innenräumen, die nicht im Rahmen von Veranstaltungen stattfinden und die von einer beständigen Gruppe (bis max. 30 Personen) ausgeübt werden und darum nicht der Zertifikatspflicht unterstehen, also etwa eine Chorprobe, besteht keine Maskenpflicht.

Lager
Reisen, Lager und Exkursionen mit Jugendlichen ab 16 Jahren unterliegen für alle Teilnehmenden der Zertifikatspflicht.

Kirche ist ein Ort, an dem alle Menschen willkommen sind. Zugleich ist Kirche immer auch eine Gemeinschaft, die die Schwachen schützt. Wir danken Ihnen für alle Bemühungen bei der Umsetzung der Massnahmen.


Stand: 08. September 2021

Auszug aus den Mitteilungen des Kirchenrates

Der Bundesrat hat heute weitere Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bekannt gegeben. Die neuen Bestimmungen treten am kommenden Montag, 13. September, in Kraft und sind bis 24. Januar 2022 befristet. Im Zentrum steht eine Ausweitung der Zertifikats-Pflicht für Personen ab 16 Jahren. Ein Covid-Zertifikat erhalten jene Personen, die geimpft, getestet oder von der Krankheit genesen sind.

Auf Landeskirche und Kirchgemeinden hat die neue Regelung folgende Auswirkungen:

Gottesdienste
Die neue generelle Zertifikats-Pflicht für Veranstaltungen in Innenräumen gilt grundsätzlich auch für Gottesdienste. Sie bleiben aber insofern eine Ausnahme, als sie bis zu 50 Teilnehmende ohne Zertifikat durchgeführt werden dürfen. Rat EKS und Kirchenrat führen die Erhöhung von 30 auf 50 Personen auf ihre Intervention zurück (vgl. Mitteilung vom Freitag) und begrüssen sie, bedeuten 50 Teilnehmende doch deutlich mehr Spielraum. Werden Gottesdienste ohne Zertifikatspflicht mit bis zu 50 Personen durchgeführt, gilt Maskenpflicht und es sind nach Möglichkeit die Abstände einzuhalten (1.5 Meter). Zudem dürfen nur zwei Drittel der Kapazität genutzt werden und es müssen die Kontaktdaten der Anwesenden erfasst werden. Bei Konsumationen im Anschluss an Gottesdienste («Kirchenkaffees») sind nur Personen mit Zertifikat zugelassen.

Das Schutzkonzept der EKS wird in den kommenden Tagen entsprechend angepasst.

Veranstaltungen und Aktivitäten
An Veranstaltungen in Innenräumen dürfen nur Personen teilnehmen, die über ein Zertifikat verfügen. Ausgenommen sind Veranstaltungen bzw. Aktivitäten von «beständigen Gruppen» (z.B. Proben von Musikformationen). Sie sind bis max. 30 Teilnehmende möglich. Bei solchen Veranstaltungen, also ohne Zugangsbeschränkung auf Personen mit Zertifikat, gilt Maskenpflicht, nach Möglichkeit Einhaltung der Abstände sowie die Raumnutzung zu höchstens zwei Dritteln der Kapazität. Die Konsumation von Speisen und Getränken ist untersagt.

An Veranstaltungen im Freien ohne Zugangsbeschränkung auf Personen mit Zertifikat dürfen höchstens 1000 Personen teilnehmen, sofern eine Sitzpflicht besteht, bzw. 500 Personen, wenn sie sich frei bewegen können.

Kontrolle der Zertifikate
Die EKS ist zurzeit damit befasst, eine Handreichung für die Kirchgemeinden zu erstellen, wie die Kontrolle der Zertifikate zweckmässig organisiert werden kann. Sie werden informiert, sobald die Unterlage auf der Homepage der Landeskirche aufgeschaltet ist.

RPG
Die Einführung der Zertifikats-Pflicht gilt für Personen ab 16 Jahren. Für Angebote und Aktivitäten für Kinder und Jugendliche unter diesem Alter gibt es weiterhin keine Einschränkungen.

Zertifikats-Pflicht für Mitarbeitende
Die Ausdehnung der Zertifikats-Pflicht zieht auch arbeitgeberrechtliche Fragen nach sich, insbesondere im Zusammenhang mit Veranstaltungen. Da es hierzu von Seiten des Kirchenrates noch weitere Abklärungen braucht, folgen entsprechende Informationen zu einem späteren Zeitpunkt.

Dem Kirchenrat ist bewusst, dass die neuerlichen Beschränkungen für die Kirchgemeinden eine weitere Herausforderung darstellen, nicht nur im Blick auf flexibles Organisieren, sondern auch hinsichtlich des Umgangs mit dem Covid-Zertifikat. Eine wirksame Bekämpfung der Pandemie – gerade auch auf die anstehende kalte Jahreszeit hin – ist jedoch auch im Interesse der Kirche. In der Bevölkerung muss die Einsicht wachsen, dass es die Anstrengung aller braucht, um die Pandemie baldmöglichst zu bewältigen. Im Blick auf die Überlastung der Spitäler ist der Besitz eines Zertifikats ein Akt der Solidarität. Diese Solidarität darf auch von den Kirchen erwartet werden.



Stand: 03. September 2021

Auszug aus den Mitteilungen des Kirchenrates

Der Bundesrat hat heute weitere Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bekannt gegeben. Die neuen Bestimmungen treten am kommenden Montag, 13. September, in Kraft und sind bis 24. Januar 2022 befristet. Im Zentrum steht eine Ausweitung der Zertifikats-Pflicht für Personen ab 16 Jahren. Ein Covid-Zertifikat erhalten jene Personen, die geimpft, getestet oder von der Krankheit genesen sind.

Auf Landeskirche und Kirchgemeinden hat die neue Regelung folgende Auswirkungen:

Gottesdienste
Die neue generelle Zertifikats-Pflicht für Veranstaltungen in Innenräumen gilt grundsätzlich auch für Gottesdienste. Sie bleiben aber insofern eine Ausnahme, als sie bis zu 50 Teilnehmende ohne Zertifikat durchgeführt werden dürfen. Rat EKS und Kirchenrat führen die Erhöhung von 30 auf 50 Personen auf ihre Intervention zurück (vgl. Mitteilung vom Freitag) und begrüssen sie, bedeuten 50 Teilnehmende doch deutlich mehr Spielraum. Werden Gottesdienste ohne Zertifikatspflicht mit bis zu 50 Personen durchgeführt, gilt Maskenpflicht und es sind nach Möglichkeit die Abstände einzuhalten (1.5 Meter). Zudem dürfen nur zwei Drittel der Kapazität genutzt werden und es müssen die Kontaktdaten der Anwesenden erfasst werden. Bei Konsumationen im Anschluss an Gottesdienste («Kirchenkaffees») sind nur Personen mit Zertifikat zugelassen.

Das Schutzkonzept der EKS wird in den kommenden Tagen entsprechend angepasst.

Veranstaltungen und Aktivitäten
An Veranstaltungen in Innenräumen dürfen nur Personen teilnehmen, die über ein Zertifikat verfügen. Ausgenommen sind Veranstaltungen bzw. Aktivitäten von «beständigen Gruppen» (z.B. Proben von Musikformationen). Sie sind bis max. 30 Teilnehmende möglich. Bei solchen Veranstaltungen, also ohne Zugangsbeschränkung auf Personen mit Zertifikat, gilt Maskenpflicht, nach Möglichkeit Einhaltung der Abstände sowie die Raumnutzung zu höchstens zwei Dritteln der Kapazität. Die Konsumation von Speisen und Getränken ist untersagt.

An Veranstaltungen im Freien ohne Zugangsbeschränkung auf Personen mit Zertifikat dürfen höchstens 1000 Personen teilnehmen, sofern eine Sitzpflicht besteht, bzw. 500 Personen, wenn sie sich frei bewegen können.

Kontrolle der Zertifikate
Die EKS ist zurzeit damit befasst, eine Handreichung für die Kirchgemeinden zu erstellen, wie die Kontrolle der Zertifikate zweckmässig organisiert werden kann. Sie werden informiert, sobald die Unterlage auf der Homepage der Landeskirche aufgeschaltet ist.

RPG
Die Einführung der Zertifikats-Pflicht gilt für Personen ab 16 Jahren. Für Angebote und Aktivitäten für Kinder und Jugendliche unter diesem Alter gibt es weiterhin keine Einschränkungen.

Zertifikats-Pflicht für Mitarbeitende
Die Ausdehnung der Zertifikats-Pflicht zieht auch arbeitgeberrechtliche Fragen nach sich, insbesondere im Zusammenhang mit Veranstaltungen. Da es hierzu von Seiten des Kirchenrates noch weitere Abklärungen braucht, folgen entsprechende Informationen zu einem späteren Zeitpunkt.

Dem Kirchenrat ist bewusst, dass die neuerlichen Beschränkungen für die Kirchgemeinden eine weitere Herausforderung darstellen, nicht nur im Blick auf flexibles Organisieren, sondern auch hinsichtlich des Umgangs mit dem Covid-Zertifikat. Eine wirksame Bekämpfung der Pandemie – gerade auch auf die anstehende kalte Jahreszeit hin – ist jedoch auch im Interesse der Kirche. In der Bevölkerung muss die Einsicht wachsen, dass es die Anstrengung aller braucht, um die Pandemie baldmöglichst zu bewältigen. Im Blick auf die Überlastung der Spitäler ist der Besitz eines Zertifikats ein Akt der Solidarität. Diese Solidarität darf auch von den Kirchen erwartet werden.



Stand: 30. Juni 2021

Auszug aus den Mitteilungen des Kirchenrates

In Ergänzung zum Pandemie-Update-Mail vom 23. Juni senden wir Ihnen nachstehend präzisierende Informationen zu einzelnen Bestimmungen. Sie ergeben sich einerseits aus der mittlerweile vorliegenden nachgeführten Verordnung des Bundesrates bzw. den zugehörigen Erläuterungen sowie aus Abklärungen der Evang.-ref. Kirche Schweiz EKS beim Bundesamt für Gesundheit BAG.

Einsatz des Covid-Zertifikats
Der Bundesrat hat den Einsatz des Covid-Zertifikats in drei Bereiche unterteilt. Beim ersten, sog. «grünen Bereich» handelt es sich um «Bereiche des alltäglichen Lebens», in denen der Einsatz der Zertifikats von Rechts wegen ausgeschlossen ist. Dazu gehören beispielsweise Gottesdienste oder Kirchgemeindeversammlungen.

In einem zweiten, «orangen Bereich» ist der Einsatz des Covid-Zertifikats nicht vorgeschrieben, es kann jedoch optional eingesetzt werden, d.h. der Zugang wird auf Personen mit einem Zertifikat beschränkt. Kommt dies zur Anwendung, entfallen Teilnehmenden- und Kapazitätsbeschränkungen sowie Maskenpflicht und Konsumationsvorgaben. – EKS und Kirchenrat empfehlen jedoch, von dieser Möglichkeit nur zurückhaltend Gebrauch zu machen, um Menschen nicht prinzipiell von kirchlichen Angeboten auszuschliessen. Möglich ist aber, dass Teilnehmende sich situativ z.B. auf das Ablegen der Masken verständigen, wenn festgestellt werden kann, dass alle Anwesenden über ein Zertifikat oder ein aktuelles Testergebnis verfügen oder von Covid genesen sind.

Im dritten, «roten Bereich», ist der Einsatz des Zertifikats zwingend. Er ist für Landeskirche und Kirchgemeinden aber von minderer Bedeutung, da er für Grossanlässe (ab 1'000 Personen) und spezifische Einrichtungen wie Clubs und Discos vorgesehen ist.

Gottesdienste und Veranstaltungen
Mit der neuen Verordnung gelten Gottesdienste nicht mehr als separate Kategorie und unterliegen somit denselben Auflagen wie Veranstaltungen. Da Zertifikate gemäss oben nicht eingesetzt werden dürfen, gelten folgende Bestimmungen: Es dürfen max. 1'000 sitzende Personen oder 250 stehende Personen (drinnen) bzw. 500 Personen (draussen) teilnehmen. Zudem gilt eine Kapazitätsbeschränkung auf zwei Drittel der verfügbaren Plätze (sowohl drinnen wie auch draussen). Die Plätze sind so anzuordnen, dass mindestens ein Platz freigehalten oder zwischen den Sitzplätzen ein gleichwertiger Abstand eingehalten wird.

Wird bei weiteren Veranstaltungen von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, den Zugang zu einem Angebot auf Personen mit Zertifikat zu beschränken, ist dies vorab von der Kirchenpflege zu bewilligen. Zudem muss festgehalten werden, wie die Kontrolle der Zertifikate durchgeführt wird und wer dafür zuständig ist.

Das nachgeführte Gottesdienst-Schutzkonzept der EKS wird voraussichtlich morgen Donnerstag bei den «Pandemie-Downloads für Kirchgemeinden» aufgeschaltet.

Chorsingen
Wie letzte Woche mitgeteilt, sind Auftritte von Chören in Innenräumen wieder erlaubt. In der Zwischenzeit hat sich geklärt, dass beim Chorsingen – auch bei Auftritten – weder Schutzmasken getragen noch Abstände eingehalten werden müssen. Dagegen sind von den Sängerinnen und Sängern die Kontaktdaten zu erheben und es muss eine wirksame Lüftung vorhanden sein. – EKS und Kirchenrat empfehlen, diese offenen Vorgaben zum Chorgesang vor Publikum nur sehr zurückhaltend anzuwenden und weitergehende Schutzmassnahmen beizubehalten (inbesondere eine grosse Distanz zur Gemeinde).



Stand: 23. Juni 2021

Auszug aus den Mitteilungen des Kirchenrates

Der Bundesrat hat heute wie angekündigt die nächsten Öffnungsschritte bezüglich Pandemie bekannt gegeben. Die neuen Bestimmungen treten bereits am kommenden Samstag, 26. Juni, in Kraft. Wegen ihres Umfangs und durch die wachsende Komplexität aufgrund der Berücksichtigung der Covid-Zertifikate (Impf-Bescheinigung) bei Veranstaltungen wird der Bundesrat die Covid-Verordnung erst in den kommenden Tagen anpassen. Die Detailregelungen sind deshalb zurzeit noch nicht bekannt.

Gerne informieren wir Sie aber bereits heute über die grundsätzlichen Bestimmungen:

Maskenpflicht
Die Maskenpflicht im Freien wird aufgehoben. In den öffentlich zugänglichen Aussenbereichen von Einrichtungen – also auch Kirchen und Kirchgemeindehäusern – muss keine Schutzmaske mehr getragen werden. Ebenfalls aufgehoben ist die Maskenpflicht auf der Sekundarstufe II. Auch am Arbeitsplatz gilt keine grundsätzliche Maskenpflicht mehr; der Entscheid liegt bei der jeweiligen Arbeitgeberin (Landeskirche oder Kirchgemeinde). Grundsätzlich empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG), überall dort weiterhin eine Maske zu tragen, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Veranstaltungen
Bei Veranstaltungen unterscheidet der Bundesrat neu zwischen solchen mit Covid-Zertifikat und solchen ohne: Wo ein Zertifikat verlangt bzw. vorgelegt wird, gibt es keine Einschränkungen mehr, auch nicht bei der Kapazität und auch keine Maskentragpflicht. An Veranstaltungen ohne Zertifikat dürfen max. 1'000 sitzende Personen oder 250 stehende Personen (drinnen) bzw. 500 Personen (draussen) teilnehmen. Für Veranstaltungen ohne Covid-Zertifikat gilt weiterhin Maskentragpflicht (nur drinnen) und eine Kapazitätsbeschränkung von zwei Dritteln (sowohl drinnen wie auch draussen).

Gottesdienste
Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS und ihre Mitgliedkirchen stellen sich auf den Standpunkt, dass eine Beschränkung des Zugangs zum Gottesdienst weder grundsätzlich noch praktisch opportun ist. Ein Überdenken dieser Haltung drängt sich auch aufgrund der obigen Beschränkungen nicht auf, zumal Gottesdienste schon bislang als separate Kategorie ohne Kapazitätsbeschränkung galten und es kaum zu Kapazitätsproblemen kommen dürfte. Es stellt sich jedoch u.a. die Frage der Maskentragpflicht. Die EKS wird die neuen Bestimmungen bzw. die sich daraus ergebenden Umsetzungsfragen – insbesondere auch im Blick auf nicht gottesdienstliche Veranstaltungen – in den kommenden Tagen mit dem BAG klären und mit den Mitgliedkirchen absprechen.

Konsumation
Die Beschränkung der Anzahl Gäste pro Tisch entfällt. Es gilt aber weiterhin Maskenpflicht, wenn man nicht am Tisch sitzt (nur Innenbereich). Auch die Kontaktdaten müssen weiterhin erfasst werden.

Chöre
Neu dürfen Chöre auch in Innenräumen auftreten.

Homeoffice
Die bisherige Homeoffice-Pflicht gilt nicht mehr; sie wird durch eine Empfehlung abgelöst.

Gerne informieren wir Sie weiter, sobald die Detailregelungen bekannt bzw. die damit verbundenen Fragen geklärt sind. Wir danken einmal mehr für die Flexibilität bei allen Planungen gerade auch zu Gunsten aller Mitglieder und darüber hinaus.



Stand: 4. Juni 2021

Auszug aus den Mitteilungen des Kirchenrates

Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich hat aufgrund eines Rekurses die Maskenpflicht an den Zürcher Primarschulen aufgehoben. In der Begründung heisst es: «Rekurse haben grundsätzlich aufschiebende Wirkung. Davon darf nur in Ausnahmefällen abgewichen werden. Das Verwaltungsgericht kommt im Rahmen einer vorläufigen Prüfung der Prozesschancen zum Schluss, dass die Bildungsdirektion für die Anordnung einer Maskentragpflicht nicht zuständig gewesen sein dürfte. Die Verweigerung der Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ist deshalb unverhältnismässig.»

Der Regierungsrat hat «den Entscheid zur Kenntnis genommen». Für die Bildungsdirektion sei er bindend, was zur Folge hat, dass die Maskentragpflicht auf der Primarstufe der Zürcher Volksschulen mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres ausgesetzt ist.

Folgerichtig bedeutet dies, dass die Maskentragpflicht auch bei den Angeboten des rpg ab sofort nicht mehr gilt.


Stand: 26. Mai 2021

Auszug aus den Mitteilungen des Kirchenrates

Der Bundesrat hat heute wie angekündigt die nächsten Öffnungsschritte bezüglich Pandemie-Massnahmen bekannt gegeben. Sie gelten ab kommendem Montag, 31. Mai. Für die Landeskirche und die Kirchgemeinden bedeutet dies Folgendes:

Veranstaltungen
Veranstaltungen mit aktiv Teilnehmenden, d.h. ohne Publikum, sind neu mit bis zu 50 Personen möglich. Im kirchlichen Bereich gilt dies beispielsweise für einen Senioren-Nachmittag oder eine Kirchturm-Führung.

Bei Veranstaltungen mit Publikum, also etwa bei einem Konzert oder einem Vortrag, sind in Innenräumen neu bis zu 100 Personen und in Aussenbereichen bis zu 300 Personen erlaubt. Zudem dürfen Innen- wie Aussenräume neu maximal zur Hälfte der Kapazität belegt werden statt nur zu einem Drittel. Mitwirkende müssen nicht mitgezählt werden. Es gilt Masken- und Sitzpflicht. Zwischen den Besucherinnen und Besuchern muss jeweils ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten oder ein Sitz freigelassen werden.

Gottesdienste
«Religiöse Veranstaltungen», also Gottesdienste, gelten weiterhin als separate Kategorie, aber mit denselben neuen Teilnahmebeschränkungen (100 Personen innen und 300 draussen). Selbstverständlich sind die Maskenpflicht und die allg. Schutzmassnahmen weiterhin einzuhalten. Die Begrenzung auf die Hälfte der vorhandenen Plätze (Kapazitätsbeschränkung) gilt für Gottesdienste nicht. Und die Leitenden müssen ebenfalls nicht ins Kontingent eingerechnet werden.

Konsumation
Bei Konsumationen in Veranstaltungen mit aktiv Teilnehmenden gelten dieselben Auflagen wie für Restaurationsbetriebe. An Publikumsveranstaltungen ist Essen und Trinken an den Sitzplätzen wieder erlaubt, wenn die Kontaktdaten aller Besucherinnen und Besucher erhoben werden.

Chöre
Auftritte von Chören sind in Aussenräumen wieder zugelassen, in Innenräumen sind sie weiterhin untersagt. Bei maskenlosem Singen müssen drinnen weiterhin 25m2 pro Person zur Verfügung stehen. Bei anderen Aktivitäten, z.B. mit Blasinstrumenten, sind es 10m2.

Homeoffice
Die neuen Bestimmungen sehen vor, dass für jene Betriebe, die ein Testkonzept einführen, nicht mehr Homeoffice-Pflicht gilt, sondern nur noch eine Homeoffice-Empfehlung besteht. Wie bereits früher mitgeteilt, ist es der Landeskirche aus personalrechtlichen Gründen nicht möglich, ein Testkonzept einzuführen, das auch die Kirchgemeinden umfasst. Jede Kirchgemeinde muss diese Frage für sich klären und das Testing ggf. für sich in die Wege leiten. Auf gesamtkirchlicher Ebene wird auf ein Testkonzept verzichtet, so dass in den Gesamtkirchlichen Diensten bis auf weiteres die Homeoffice-Pflicht gilt.

Der Bundesrat hat in Aussicht gestellt, dass er die nächsten Öffnungsschritte am 11. Juni in die Vernehmlassung geben und am 23. Juni darüber entscheiden will.


Stand: 16. April 2021

Auszug aus den Mitteilungen des Kirchenrates

Im Pandemie-Mail vom vergangenen Mittwochabend haben wir mitgeteilt, dass das gemeinsame Singen im Gottesdienst nach wie vor untersagt ist. Diese Information stützte sich auf eine Mitteilung des Bundesamts für Gesundheit BAG vom selben Abend. Parallel dazu erhielt ein Redaktor des Tages-Anzeigers von einer anderen Stelle innerhalb des BAG die gegenteilige Auskunft, dass das gemeinsame Singen der Gottesdienstgemeinde – allerdings nur mit Maske – wieder möglich sei. Die entsprechende Meldung wurde dann gestern in diversen Tageszeitungen (Tamedia-Verbund) verbreitet.

Aufgrund der unklaren Dokumentenlage hat die Evang.-ref. Kirche Schweiz EKS eine Klärung in die Wege geleitet und vom Rechtsdienst des BAG die abschliessende Beurteilung erhalten, dass Singen im Gottesdienst – ausschliesslich mit Maske – ab 19. April wieder erlaubt ist. Die neue Regelung gilt demnach noch nicht für den kommenden Sonntag!

Mit gleicher Post hat der Rechtsdienst des BAG auch bestätigt, dass die neue Teilnehmenden-Limite von 100 Personen bei Veranstaltungen im Aussenbereich auch für Gottesdienste Gültigkeit hat. Es gilt eine Masken- und eine Sitzpflicht (wandelndes Abendmahl wird explizit untersagt). Die Sitzplätze müssen den anwesenden Personen zugeordnet, d.h. die Kontaktdaten erfasst werden. Für Gottesdienste innen bis 50 Teilnehmende ändert sich nichts.

Aufgrund der neuen Bestimmungen wird die EKS ihr Schutzkonzept für Gottesdienste anpassen. Es wird in den kommenden Tagen bei den Pandemie-Downloads aufgeschaltet. Wie bis anhin können es die Kirchgemeinden als Referenz-Schutzkonzept für sich beanspruchen.

[...]


Stand: 14. April 2021

Auszug aus den Mitteilungen des Kirchenrates

Der Bundesrat hat heute die nächsten Öffnungsschritte bezüglich Pandemie-Massnahmen bekannt gegeben. Sie gelten ab kommendem Montag, 19. April.

Veranstaltungen
Veranstaltungen mit aktiv Teilnehmenden, aber ohne Publikum, sind mit bis zu 15 Personen wieder möglich. Im kirchlichen Bereich gilt dies beispielsweise für eine Kirchturm-Führung.

Bei Veranstaltungen mit Publikum, also etwa bei einem Konzert, sind in Innenräumen bis zu 50 Personen und in Aussenbereichen bis zu 100 Personenerlaubt. Innen- wie Aussenräume dürfen aber maximal zu einem Drittel der Kapazität belegt werden. Es gilt eine Sitzpflicht und die Maske muss immer getragen werden. Zwischen den Besucherinnen und Besuchern muss jeweils ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten oder ein Sitz freigelassen werden. Von Pausen ist abzusehen.

Für Veranstaltungen in der Erwachsenenbildung gilt ebenfalls eine Beschränkung auf maximal 50 Personen, auch wenn sie nicht effektiv mit Publikum durchgeführt werden, und eine Kapazitätsbegrenzung auf ein Drittel der Räumlichkeit, ebenso Masken- und Abstandspflicht.

Konsumation
Bei Veranstaltungen gemäss oben ist jegliche Konsumation untersagt. Konsumation nach dem Gottesdienst wird nicht empfohlen und ist höchstes im Aussenbereich unter folgenden Bedingungen möglich: Es dürfen max. 15 Personen teilnehmen. Es gilt eine Sitzpflicht, und es dürfen maximal vier Personen zusammensitzen (Ausnahme: Eltern mit ihren Kindern). Alle Teilnehmenden müssen ihre Kontaktdaten angeben. Ausser während der Konsumation gilt die Maskentragpflicht. Zwischen den Tischen muss ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten oder als Alternative eine Abschrankung angebracht werden. Die servierenden Personen tragen immer eine Maske.

Gesang
Das gemeinsame Singen im Gottesdienst ist leider nach wie vor untersagt, wie das Bundesamt für Gesundheit BAG auf Nachfrage bestätigt. Es wird aber eine Neubeurteilung dieser Frage in Aussicht gesellt.

Aufführungen mit Chören vor Publikum sind ebenfalls weiterhin verboten. Proben sind bis maximal 15 Personen möglich, mit Maske und Abstand. Wo keine Maske getragen werden kann, etwa beim Singen oder Klarinette spielen, muss für jede Person eine Fläche von mindestens 25m2 zur ausschliesslichen Nutzung zur Verfügung stehen, oder es werden zwischen den einzelnen Personen wirksame Abschrankungen angebracht.

Alle Schutzmassnahmen bleiben weiterhin in Kraft, insbesondere die Maskentragpflicht. Auch die grundsätzliche Homeoffice-Pflicht gilt weiterhin.

«Kraftstoff»: Interreligiöse Gedenk-, Trost- und Hoffnungsfeier zur Pandemie
Am kommenden Sechseläuten-Sonntag, 18. April, lädt der Interreligiöse Runde Tisch im Kanton Zürich mit Unterstützung der Direktion der Justiz und des Innern unter dem Titel «Kraftstoff» zum virtuellen Besuch einer Gedenk-, Trost- und Hoffnungsfeier ein. Der Anlass findet ohne Publikum statt und wird von 18.30 bis 19.15 Uhr aus der Predigerkirche gestreamt. Vertreten sind die vier am Runden Tisch beteiligten Religionen Christentum, Judentum, Islam und Buddhismus. Regierungsrätin Jacqueline Fehr wird ein Grusswort der Zürcher Regierung überbringen.
Der musikalisch umrahmte Anlass soll einerseits der Opfer der Corona-Pandemie gedenken. Er soll aber auch in Erinnerung rufen, dass alle Menschen Zürichs in irgendeiner Weise von den Einschränkungen betroffen sind. Letztlich fordert das Coronavirus die gesamte Gesellschaft heraus und stellt das Leben aller auf den Kopf. «Kraftstoff» will darauf hinweisen, dass wir aus dem Miteinander die Stärke beziehen können, um auch schwere Prüfungen zu bestehen.

Mitwirkende sind u.a. Kirchenratspräsident Michel Müller und Synodalratspräsidentin Franziska Driessen-Reding. Seinen ersten öffentlichen Auftritt in Zürich hat der neue Bischof von Chur, Joseph M. Bonnemain. Durch den Anlass führt SRF-Sternstunden-Moderatorin Olivia Röllin. Eine Version in Gebärdensprache wird separat gestreamt. Die Livestreams werden am u.a. auf www.rundertisch.ch zur Verfügung stehen. [...]



Stand: 19. März 2021

Auszug aus den Mitteilungen des Kirchenrates

Der Bundesrat hat heute bekannt gegeben, dass die aktuelle epidemiologische Lage keine weiteren Lockerungen zulässt und die nächsten Öffnungsschritte bei den Pandemie-Massnahmen vertagt werden müssen: Das Risiko eines unkontrollierten Anstiegs der Fallzahlen sei derzeit zu gross. Eine einzige Lockerung erfolgt für Treffen im Familien- und Freundeskreis: In Innenräumen dürfen sich ab 22. März zehn Personen treffen statt wie bis anhin nur fünf. – Der Bundesrat will am 14. April eine Neubeurteilung der Situation vornehmen.

Für Landeskirche und Kirchgemeinden bedeutet dies, dass die aktuelle Situation keine Änderung erfährt und die bisherigen Massnahmen weiterhin gelten.

Osteraktion «Licht schenken»
Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz lanciert zusammen mit der Schweizerischen Bischofskonferenz und weiteren Kirchen zwischen Ostern und Pfingsten mit «Licht schenken» eine Aktion, mit der den an Corona verstorbenen Menschen gedacht und den während der Pandemie besonders geforderten Personen gedankt werden soll. Die Aktion steht für ein schweizweites Zusammenstehen und ist über konfessionelle und sprachliche Grenzen hinweg ein Ausdruck der Solidarität und auch der Hoffnung auf die Zeit nach der Pandemie. Im Zentrum der Aktion wird die Möglichkeit stehen, im Internet eine virtuelle Kerze anzuzünden, um so der persönlichen Solidarität Ausdruck zu verleihen. Die Aktion startet am Ostersamstag, 3. April. Ab dann ist die Website www.lichtschenken.ch zugänglich, auf der die Kerzen entzündet werden können. Zudem können von dort aus auch Botschaften verschickt werden. Jede entzündete Kerze wird auf einer virtuellen Schweizkarte sichtbar gemacht. Wir laden Sie gerne ein, die Aktion zu gegebener Zeit auf Ihrer Website zu verlinken.

Der Kirchenrat bedauert, dass die anhaltende Pandemie-Situation erneut das Osterfest beeinträchtigen wird. Anders als vor einem Jahr sind Gottesdienste in diesem Jahr aber möglich, und dafür dürfen wir dankbar sein, auch wenn sie nur mit max. 50 Teilnehmenden und ohne Gemeindegesang durchgeführt werden dürfen.

Einmal mehr danken wir Ihnen für Ihr Durchhalten und Ihren kreativen Umgang mit der schwierigen Lage!



Stand: 10. März 2021

Auszug aus den Mitteilungen des Kirchenrates

Die Bildungsdirektion des Kantons Zürich hat gestern mitgeteilt, dass die Mittelschulen ab kommendem Montag, 15. März, wieder vollständig zum Präsenzunterricht zurückkehren. Zudem können «auf allen Stufen der Volksschule freiwillige Unterrichtsangebote wie Freifächer und Kurse, Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK), freiwilliger Religionsunterricht, freiwilliger Schulsport wieder klassenübergreifend und im Präsenzunterricht durchgeführt werden. Ebenfalls auf allen Stufen der Volksschule wieder zulässig sind Musikunterricht und musikalische Aktivitäten, insbesondere darf auch wieder in klassenübergreifenden Gruppen gesungen und musiziert werden.» Demnach ist ab kommender Woche auch der kirchliche Religionsunterricht, der in schulischen Räumlichkeiten durchgeführt wird, wieder möglich. – Das «Schutzkonzept kirchlicher Unterricht» wurde entsprechend angepasst.

«Die aktuellen Quarantäneregeln verlangen, dass in Schulklassen ohne Maskentragpflicht bereits bei einem angesteckten Kind die ganze Klasse einschliesslich aller Lehrpersonen in Quarantäne geschickt wird. Um zu verhindern, dass zu viele Klassen in Quarantäne gehen müssen und um weiterhin einen möglichst uneingeschränkten Schulbetrieb zu ermöglichen, wird deshalb die Maskentragpflicht für Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse bis zu den Frühlingsferien, auf jeden Fall aber bis zum 30. April 2021, verlängert.» Diese Regelung der Bildungsdirektion gilt auch für den Religionsunterricht in kirchlichen Räumlichkeiten bzw. für alle obligatorischen und freiwilligen Angebote des rpg.

«Weiterhin unzulässig sind klassenübergreifende Schulfeste und Veranstaltungen mit Ausgabe von Speisen und Getränken. Ebenfalls unzulässig sind weiterhin Lager und Exkursionen mit Übernachtungen.» Für die Landeskirche und die Kirchgemeinden bedeutet dies keine Änderung des Status quo: Konsumationen sind mit Ausnahme von Auffangangeboten über Mittag (im Rahmen des schulischen bzw. des Religionsunterrichts) auch für Kinder und Jugendliche weiterhin untersagt. Für Ausflüge und Lager mit Übernachtungen gilt weiterhin die Empfehlung des Kirchenrates, auf solche Angebote zu verzichten.



Stand: 25. Februar 2021

Auszug aus den Mitteilungen des Kirchenrates

Die Bildungsdirektion des Kantons Zürich hat heute Vormittag bekannt gegeben, dass ihre Verfügung vom 21. Januar bis 15. März verlängert wird. Damit bestätigen sich die gestern Abend unter Vorbehalt kommunizierten Massnahmen: Klassenübergreifende und freiwillige Unterrichtsangebote sind in der Volksschule weiterhin verboten. Dazu gehören auch «von Dritten in den Schulen durchgeführte Lektionen (z.B. Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur, freiwilliger Religionsunterricht).» Zudem ist «auf schulische Anlässe und Ausflüge mit Übernachtung zu verzichten».

Jene Kirchgemeinden, die ihren Religionsunterricht in schulischen Räumen durchführen, müssen demnach, sofern möglich, auf kirchliche Räumlichkeiten ausweichen. Zudem empfiehlt Ihnen der Kirchenrat, bis mind. 15. März auf die Durchführung von Lagern bzw. Ausflügen mit Übernachtung zu verzichten, auch wenn sie aufgrund der gesetzlichen Vorgaben des Bundes im Prinzip möglich sind.

Aufgrund von Rückfragen rufen wir an dieser Stelle in Erinnerung, dass die Bestimmung «klassenübergreifend» sich auf einmalige Angebote bezieht. Eine Klasse im Religionsunterricht, die sich regelmässig trifft, gilt als reguläre Klasse und nicht als klassenübergreifend, auch wenn sie mehrere Jahrgänge umfasst. Zudem stützt sich der Kirchenrat bei seinem Entscheid, den Religionsunterricht ab 1. März wieder aufzunehmen, auf die Vorgaben des Bundes.



Stand: 24. Februar 2021

Auszug aus den Mitteilungen des Kirchenrates

Der Bundesrat hat heute eine Lockerung der Pandemie-Massnahmen auf den 1. März beschlossen. Ob der nächste Öffnungs-Schritt auf den 22. März erfolgen kann, will der Bundesrat am 19. März aufgrund der dann bestehenden Situation entscheiden. Von der Hauptänderung auf kommende Woche – der Öffnung der Ladengeschäfte – sind Landeskirche und Kirchgemeinden nur wenig betroffen: Das generelle Veranstaltungsverbot gilt mit Ausnahmen (für Gottesdienste und Gemeindeversammlungen) weiterhin. Für die Kirchen wichtig ist aber die Öffnung bei den Jungen: Für bis 20-Jährige ist das Meiste wieder erlaubt bzw. praktisch alles, sofern sie unter sich bleiben.

Religionsunterricht
Für den Kirchenrat ist damit auch der Zeitpunkt gekommen, die obligatorischen und freiwilligen Angebote des rpg ab März wieder zuzulassen (mit Ausnahme von Angeboten wie z.B. das Eltern-Kind-Singen, wo Erwachsene beteiligt sind und gesungen wird). «Ausserschulischer kirchlicher oder religiöser Unterricht» wird von der bundesrätlichen Verordnung sogar explizit erwähnt. Die Wiederaufnahme des Unterrichts hat selbstverständlich unter Einhaltung der Maskentragpflicht zu erfolgen (bei Kindern/Jugendlichen ab der 4. Klasse). Das «Schutzkonzept kirchlicher Unterricht» entsprechend angepasst.

Zurzeit ist allerdings noch offen, wie es mit der bis 28. Februar geltenden Verordnung der Zürcher Bildungsdirektion bzw. des Volksschulamtes weitergeht. Gemäss dieser Verordnung sind klassenübergreifende und freiwillige Unterrichtsangebote verboten. Dazu gehören auch «von Dritten in den Schulen durchgeführte Angebote (z.B. Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur, freiwilliger Religionsunterricht).» Zudem ist «auf schulische Anlässe und Ausflüge mit Übernachtung zu verzichten». Jene Kirchgemeinden, die ihren Religionsunterricht in schulischen Räumen durchführen, müssen demnach noch auf den Entscheid warten, ob auch diese Verordnung gelockert wird, oder räumlich anderweitig disponieren. Solange die Verordnung in Kraft bleibt, empfiehlt Ihnen der Kirchenrat zudem, auf die Durchführung von Lagern bzw. Ausflügen mit Übernachtung zu verzichten, auch wenn sie aufgrund der gesetzlichen Vorgaben des Bundes im Prinzip möglich sind.

Ansammlungen im Freien
Ab 1. März sind im Freien spontane Ansammlungen und private Treffen mit bis zu 15 Personen möglich (für Innenräume gilt nach wie vor die Obergrenze von fünf Personen). Da kirchliche Veranstaltungen weder spontan noch privat sind, sind sie von der Verordnung explizit ausgenommen, also nicht möglich.

Selbsthilfegruppen bis zehn Personen
Neu sind ab 1. März Treffen etablierter Selbsthilfegruppen in den Bereichen der Suchtbekämpfung und der psychischen Gesundheit erlaubt, und zwar bis zu 10 Personen.

Maskentragpflicht
Wie Rückfragen regelmässig zeigen, besteht nach wie vor Unsicherheit hinsichtlich der Maskentragpflicht bei Vortragenden in Gottesdiensten. Das Bundesamt für Gesundheit BAG lässt diesbezügliche Ausnahmen explizit zu: Vortragende in Predigt, Lesung, Musik (als Vorsingende auch Pfarrpersonen) sind von der Maskentragpflicht ausgenommen. Sie müssen die Maske aber bis unmittelbar vor dem Einsatz tragen und auch unmittelbar danach wieder aufsetzen.

Weiter ist in Kirchgemeinden die Frage aufgekommen, wie mit Personen umgegangen werden soll, die einen Dispens von der Maskentragpflicht haben bzw. ein entsprechendes Attest vorweisen können. Das Thema wird evtl. auch in die nächste Version des Schutzkonzeptes für Gottesdienste der EKS aufgenommen. Einstweilen empfiehlt der Kirchenrat, dass das Dilemma zwischen Diskriminierung der Betroffenen und Schutz der anderen nicht einseitig in Richtung einer generellen Erlaubnis oder eines generellen Verbots aufgelöst werden sollte. Vielmehr dürfte es sinnvoll sein, im Einzelfall zu prüfen, was den jeweiligen Verhältnissen angemessen ist (siehe dazu auch das Merkblatt des BAG bei den Pandemie-Downloads). Das kann bei einer Kleingruppe von fünf Personen das Einverständnis der anderen Teilnehmenden sein oder die Auflage, dass diese nicht zur Risikogruppe gehören dürfen. Bei Gottesdiensten könnten Personen ohne Maske separat gesetzt werden (z.B. auf die Empore).

Kampagne #IchHöreDirZu
Die EKS hat am Aschermittwoch mit der Kampagne #IchHöreDirZu eine Aktion lanciert, die bis Ostern dauert: Alle Menschen sind eingeladen, ein kurzes Handy-Video von 30–40 Sekunden aufzunehmen und darin mit einem biblischen Bezug die Frage zu beantworten, was mir Hoffnung gibt. Weitere Infos: www.evref.ch.

Hilfe national und international
Gerne weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass die EKS auch ihre Zusammenstellung von Hilfsangeboten aktualisiert hat (https://www.evref.ch/themen/coronavirus/psychische-unterstuetzung-in-der-corona-krise/) und dass auch die ökumenische Hilfs-Kampagne der Zürcher Kirchen, «Wenn beten alleine nicht reicht», nach wie vor läuft und derzeit in den Sozialen Medien auch wieder stärker beworben wird. Wir danken Ihnen, wenn Sie diese Informationen bei Ihnen weiterverbreiten.

Die Pandemie offenbart in aller Deutlichkeit die oft prekären Lebensumstände von Millionen Menschen weltweit. Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz HEKS hat deshalb bereits 2020 zahlreiche seiner Projekte im In- und Ausland den spezifischen Erfordernissen dieser Krise angepasst. Mit der nationalen Kampagne «Zusammenhalten beim Abstand halten» ruft HEKS die Schweizer Bevölkerung nun ein weiteres Mal zur Solidarität mit jenen Menschen auf, die von den Folgen des Virus besonders hart getroffen werden. Weitere Infos: https://www.heks.ch/corona-pandemie

Der Kirchenrat dankt Ihnen allen, die Sie in dieser spannungsvollen Phase Geduld und Ausdauer bewahren, um zur rechten Zeit bereit zu sein.



Stand: 13. Januar 2021

Auszug aus den Mitteilungen des Kirchenrates

Der Bundesrat hat heute beschlossen, dass die im Dezember ergriffenen Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie Covid-19 bis Ende Februar gültig bleiben. Zudem hat er weitere, verschärfende Bestimmungen bekanntgegeben, die am nächsten Montag, 18. Januar, in Kraft treten.

Homeoffice
«Die Arbeitgeber sind verpflichtet, Home-Office überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist.» Bis anhin war Homeoffice lediglich eine Empfehlung. Nun wird das Homeoffice zur Pflicht. Das Ziel der Massnahme ist, die Zahl der Kontakte zu reduzieren, nicht nur am Arbeitsplatz selber, sondern auch im unmittelbaren Umfeld und auf dem Arbeitsweg. Die Kirchenpflegen sind daher aufgefordert, für ihre Mitarbeitenden Homeoffice anzuordnen, sofern Aufgaben und Tätigkeiten dies zulassen.

«Wo Home-Office nicht oder nur zum Teil möglich ist, sind weitere Massnahmen am Arbeitsplatz nötig. Neu soll zum Schutz von Arbeitnehmenden in Innenräumen überall dort eine Maskenpflicht gelten, wo sich mehr als eine Person in einem Raum aufhält. Ein grosser Abstand zwischen Arbeitsplätzen im gleichen Raum genügt angesichts der hohen Infektionsgefahr nicht mehr.»

Gottesdienste
Der Artikel der bundesrätlichen Verordnung, der «religiöse Veranstaltungen mit bis zu 50 Personen» zulässt, wurde nicht gestrichen. Somit sind Gottesdienste unter Einhaltung der Schutzmassnahmen weiterhin möglich. Das Ziel der Homeoffice-Massnahme, die Zahl der Kontakte zu reduzieren, gilt aber auch hier, nicht nur im Gottesdienst selber, sondern auch davor und danach bzw. auf dem Hin- und dem Rückweg.

Die Kirchgemeinden sind deshalb aufgefordert, sorgfältig zu prüfen, ob und wie die Durchführung eines Gottesdienstes aufgrund der lokalen Umsetzungsmöglichkeiten der Schutzmassnahmen zu verantworten ist – gerade in Anbetracht der generell verschärften Massnahmen. In Erwägung zu ziehen ist auch, Gottesdienste nur noch einmal und nicht wie in der Weihnachtszeit mehrfach durchzuführen und auf Online-Angebote auszuweichen.

Behördensitzungen
Die Bestimmung, wonach sich Exekutiven und Legislativen ohne Zahlenbegrenzung treffen dürfen, gilt ebenfalls weiterhin. Zu beachten ist aber – den neu geltenden Bestimmungen für Homeoffice entsprechend –, dass unabhängig vom Einhalten der Abstände in jedem Fall Masken getragen werden müssen.

Der Kirchenrat bedauert, dass die schwierige Situation auch im neuen Jahr unverändert anhält. Er war aber beeindruckt von der Motivation, Ausdauer und Kreativität, mit der die Kirchgemeinden die Advents- und Weihnachtszeit gestaltet haben und auf diesem Weg vielen Menschen einen Lichtblick in schwieriger Zeit vermitteln konnten. Dafür dankt Ihnen der Kirchenrat herzlich und wünscht Ihnen viel Elan auch im angelaufenen Jahr.

[...]



Stand: 18. Dezember 2020

Auszug aus den Mitteilungen des Kirchenrates

Der Bundesrat hat heute eine erneute Verschärfung der Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie Covid-19 beschlossen. Die Massnahmen, insbesondere die Schliessung sämtlicher Gastronomiebetriebe, treten am nächsten Dienstag in Kraft und gelten bis 22. Januar. Für die Landeskirche und die Kirchgemeinden ergibt sich grundsätzlich keine neue Situation; Gottesdienste sind, wie bereits am vergangenen Freitag mitgeteilt, weiterhin möglich, auch nach 19 Uhr, und am 24. Dezember auch bis nach 22 Uhr. In der Zwischenzeit wurde dazu auch das angepasste Schutzkonzept der EKS aufgeschaltet (s. Pandemie-Downloads für Kirchgemeinden).

Gerne betonen wir nochmals die folgenden Punkte bzw. weisen neu darauf hin:

Dass Gottesdienst gefeiert werden darf, heisst nicht, dass Gottesdienst gefeiert werden muss. Der Kirchenrat ist dankbar, dass die Gottesdienste in den Weihnachtstagen stattfinden dürfen. Die bereits kommunizierte Obergrenze von 50 Teilnehmenden und das Singverbot sind einzuhalten, denn auch die Kirchen sind bereit, ihren Beitrag zu leisten. Der Kirchenrat lädt die Kirchgemeinden ausserdem dazu ein, zu prüfen, ob im Januar allenfalls auf Gottesdienste verzichtet werden könnte als Zeichen der Solidarität mit der Gesellschaft. Viele Menschen, vorab im Gastronomiegewerbe und in der Kultur, werden von den Schliessungen hart und in vielen Fällen existenziell getroffen. Anstelle eines Gottesdienstes könnte die Kontaktnahme mit solchen Menschen und auch solchen aus Risikogruppen, die stark unter der Einsamkeit zu leiden haben, intensiviert werden.

Die Schliessung der Restaurants und Gaststätten muss für die Kirchgemeinden zur Folge haben, dass sämtliche allenfalls im Zusammenhang von Gottesdiensten noch geplanten Konsumations-Angebote (z.B. Kirchen-Kaffee) strikte zu unterlassen sind.

Auch für Behörden- und Kommissionssitzungen gilt, dass nicht stattfinden muss, was stattfinden darf. Solche Sitzungen sind zwar unter Berücksichtigung der Schutzmassnahmen weiterhin möglich, aber der Kirchenrat empfiehlt Ihnen dringlich, eine Online-Durchführung zu prüfen. Zudem sind die Kirchenpflegen gemäss der Aufforderung des Bundesrates eingeladen, für ihre Mitarbeitenden Homeoffice zu ermöglichen, sofern die Aufgabenerfüllung dies zulässt.

[...]


Stand: 11. Dezember 2020

Auszug aus den Mitteilungen des Kirchenrates

Der Bundesrat hat heute wie zu Wochenbeginn angekündigt seine neue Regelung zur Eindämmung der Pandemie beschlossen. Die Massnahmen treten morgen Samstag in Kraft und gelten bis 22. Januar, sofern in der Zwischenzeit nicht weitere Verschärfungen erfolgen. Insbesondere hat der Bundesrat sämtliche Veranstaltungen untersagt, jedoch unter Ausnahme von «religiösen Veranstaltungen mit bis zu 50 Personen» und «Bestattungen im Familien- und engen Freundeskreis» sowie von Gemeindeversammlungen.

Für die Landeskirche und die Kirchgemeinden bedeutet dies Folgendes:

Gottesdienste

Gottesdienste sind nach wie vor unter Einhaltung der Schutzmassnahmen bis 50 Teilnehmende möglich. EKS und Kirchenrat sind dankbar für die Ausnahmeregelung, die der Bundesrat getroffen hat. Sie widerspiegelt den Respekt der Landesregierung vor der geistlichen Versorgung der Menschen, die in dieser schweren Zeit gerade auf Weihnachten hin von grosser Bedeutung ist.

Dass Gottesdienst gefeiert werden darf, heisst aber nicht, dass Gottesdienst gefeiert werden muss. Die Kirchgemeinden sind aufgefordert, sorgfältig zu prüfen, ob die Durchführung eines Gottesdienstes aufgrund der lokalen Umsetzungsmöglichkeiten der Schutzmassnahmen zu verantworten ist. Konkret heisst das beispielsweise, dass die Teilnehmendenzahl 50 ein Maximum darstellt, das nur ausgeschöpft werden darf, wenn die Raumverhältnisse (2,25m2/Person) es zulassen. In Anbetracht des generellen Veranstaltungsverbots tragen die Kirchgemeinden in dieser Situation eine grosse Verantwortung. Wie während des Lockdowns im Frühjahr sind deshalb auch Online-Angebote in Erwägung zu ziehen.

Der Begriff «religiöse Veranstaltung» ist eng auszulegen. Durchgeführt werden darf nur ein Gottesdienst, wie er in der Kirchenordnung beschrieben wird (Art. 31 ff). Eine anderweitige kirchliche Veranstaltung durch Hinzufügen von feierlichen Elementen (Gebete, Kerzen) als «religiöse Veranstaltung» zu deklarieren, ist unzulässig.

Die Sperrstunde, wie sie der Bundesrat für Gastronomie- und weitere Betriebe festgelegt hat (19.00 Uhr), findet auf gottesdienstliche Angebote keine Anwendung. Abendgottesdienste, die über diesen Zeitpunkt hinausgehen, sind demnach zulässig. Ausgeschlossen sind jedoch alle weiteren damit verbundenen Aktivitäten (Kirchenkaffee oder dgl.). Für die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember wurde die Sperrstunde im Kanton Zürich auf 22.00 Uhr festgelegt.

Die EKS wird ihr «Schutzkonzept für Gottesdienste» raschmöglichst an die neuen Gegebenheiten anpassen.

Singen

Nach den neuen Bestimmungen des Bundesrates ist Laien das Singen nur noch im Familienkreis erlaubt. Im Gottesdienst dürfen nur Musikerinnen und Musiker singen, die über ein abgeschlossenes Musikstudium verfügen und/oder bei denen die Musik zum Lebensunterhalt beiträgt. Das FAQ Kirchenmusik bei den Downloads für Kirchgemeinden wurde entsprechend angepasst.

Religionsunterricht

Die Bildungsdirektion des Kantons Zürich hat bereits am Dienstag ihre bis Ende Jahr geltende Verfügung vom 28. Oktober bis 28. Februar 2021 verlängert. Gleichzeitig wurde das Verbot von klassenübergreifenden Angeboten auf die freiwilligen Unterrichtsangebote ausgedehnt: «Ausserhalb der obligatorischen Fächer gemäss Lehrplan und der sonderpädagogischen Massnahmen darf kein Präsenzunterricht stattfinden. Weitere Angebote der Volksschule (z.B. Freifächer und Kurse der Sekundarschule, freiwilliger Schulsport) oder von Dritten in den Schulen durchgeführte Angebote (z.B. Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur, freiwilliger Religionsunterricht) dürfen nicht bzw. ausschliesslich im Fernunterricht stattfinden.» Diese Bestimmungen sind bereits seit Dienstag in Kraft und wurden teils bereits in die Kirchgemeinden kommuniziert.

Für die Kirchgemeinden bzw. für das rpg bedeutet dies, dass auch der kirchliche Religionsunterricht gemäss heutigem Stand bis zu den Sportferien nicht mehr stattfindet, auch dann nicht, wenn er regulär in kirchlichen und nicht in schulischen Räumlichkeiten durchgeführt wird. Diese Massnahme betrifft sowohl die obligatorischen wie auch die freiwilligen rpg-Angebote und auch die Durchführung der Mittagstische. Nicht betroffen sind gottesdienstliche Feiern, an denen sich Kinder und Jugendliche beteiligen.

Es wird empfohlen, den Kontakt zu den Kindern und Familien – wie schon während des Lockdowns im Frühjahr – weiterhin zu pflegen und insbesondere den Konfunterricht online durchzuführen.

Kirchliche Angebote ohne Veranstaltungscharakter

Die bundesrätlichen Massnahmen erlauben im Kulturbereich «Aktivitäten in Gruppen bis zu 5 Personen ab 16 Jahren, wenn eine Gesichtsmaske getragen und der erforderliche Abstand eingehalten wird». Für die Kirchgemeinden bedeutet dies, dass Angebote in Kleingruppen (bspw. Gesprächskreise) im Rahmen dieser Bestimmung weiterhin möglich sind.

Online- und weitere Angebote

Gerne rufen wir bei dieser Gelegenheit nochmals die verschiedene Elemente umfassende Aktion «Trotzdem Licht» der EKS in Erinnerung. Die diversen Materialien sind hier abrufbar: https://www.evref.ch/glaube-leben/glaube/trotzdem-weihnachten/. Im weiteren hat die EKS eine ökumenische Adventsandacht angekündigt, die in der Französischen Kirche Bern aufgenommen und den Landeskirchen in der kommenden Woche zum Aufschalten im Internet zur Verfügung gestellt wird. Wir laden Sie ein, zu gegebener Zeit darauf zu verlinken. Mit der Andacht soll der bereits mehreren tausend Corona-Opfer in der Schweiz gedacht werden. In Abklärung ist auch eine nationale Gedenkfeier in der kommenden Passionszeit.

Schliesslich empfehlen wir Ihnen gerne auch nochmals den landeskirchlichen Adventskalender auf www.zhref.ch/advent, der täglich ein tröstliches Wort oder ein eigens eingespieltes Musikstück anbietet.

Wie an dieser Stelle schon mehrfach betont, ist dem Kirchenrat bewusst, unter welchem Druck die Kirchgemeinden in dieser schwierigen Zeit stehen. Angebote und Veranstaltungen wurden von langer Hand geplant, und nun muss von heute auf morgen umdisponiert werden. Als Kirchen haben wir eine doppelte Verantwortung: für die Menschen trotz allem schützend und tröstend da zu sein und zugleich auch Orte und Räume für Begegnung untereinander und mit Gott offen zu halten. Gemeinsam versuchen wir, diese Verantwortung wahrzunehmen und einander dabei zu unterstützen. Deshalb danken wir Ihnen einmal mehr für Ihren grossen Einsatz, geleitet vom Licht, das durch Jesus Christus in die Welt kam.

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