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Aus der Kirchenpflege

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Die Kirchenpflege informiert an dieser Stelle regelmässig über aktuelle Themen:

      

Publikationsdatum 28.05.2020

Aus den Mitteilungen der Landeskirche vom 27.05.2020 (Auszug):
 
Der Bundesrat hat heute wie angekündigt die nächsten Lockerungsschritte beschlossen: Bereits auf den 30. Mai wird die Obergrenze für Versammlungen im öffentlichen Raum von 5 auf 30 Personen erhöht. Ab 6. Juni sind dann auch private und öffentliche Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen wieder erlaubt, sofern die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Ist die Einhaltung der Schutzmassnahmen nicht möglich, müssen die Kontaktdaten der Teilnehmenden aufgenommen werden.
 
Vor diesem Hintergrund lassen sich folgende Präzisierungen zu einzelnen kirchlichen Fragestellungen vornehmen:
 
Kirchliche Veranstaltungen
Öffentliche kirchliche Veranstaltungen sind ab 30. Mai mit 30 und ab 6. Juni mit bis zu 300 Teilnehmenden wieder möglich. Voraussetzung ist, dass die staatlich angeordneten Schutzmassmassnahmen eingehalten werden (vgl. dazu das «Schutzkonzept kirchliche Liegenschaften»). Kann dies nicht gewährleistet werden, sind die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erfassen. Zu den kirchlichen Veranstaltungen gehören auch Kirchgemeindeversammlungen.
 
Gottesdienste
Bereits seit 28. Mai sind Gottesdienste wieder möglich, sofern die staatlich angeordneten Schutzmassnahmen eingehalten werden können. Verbindlich dafür sind das Rahmenschutzkonzept des Bundesamts für Gesundheit BAG, das «Schutzkonzept Gottesdienste»der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz EKS sowie die per heute angepassten Weisungen des Kirchenrates.

Es steht den Kirchgemeinden frei, ob sie die Kontaktdaten von Personen, die an Gottesdiensten teilnehmen, erfassen wollen. Im Rahmenschutzkonzept des BAG wird dies zwar als zwingend vorgegeben; in der zugrundeliegenden Verordnung wird diese Vorgabe allerdings eingeschränkt: Die Daten müssen nur dann zwingend aufgenommen werden, wenn die Schutzmassnahmen, insbes. die Abstandsregeln, nicht eingehalten werden. Ist der Gottesdienst mit einer Konsumation verbunden (z.B. Kirchenkaffee oder Apéro im Anschluss), sind die Kontaktdaten der Gottesdienst-Teilnehmenden in jedem Fall zu erfassen.
 
Ab 1. Sonntag nach Trinitatis, 14. Juni, werden Gottesdienste wieder durchgeführt. Es ist den Kirchgemeinden jedoch möglich, schrittweise zu physischen Gottesdiensten zurückzukehren und teilweise bei den bereits aufgegleisten Online-Gottesdiensten zu bleiben. Wie bereits im letzten Pandemie-Mail erwähnt, sind auch Mischformen und einander ergänzende Angebote möglich und empfohlen. Bei Gottesdiensten zwischen 30 und 300 Teilnehmenden, bei denen die Einhaltung der Schutzmassnahmen nicht gewährleistet werden kann, müssen die Kontaktdaten zwingend erfasst werden. Der Kirchenrat empfiehlt, auf solche Gottesdienste zu verzichten.
 
Taufen und Trauungen sind ab 6. Juni unter Einhaltung der Schutzmassnahmen ebenfalls wieder zulässig. Bei den Beerdigungen entfällt die Beschränkung auf den «engen Freundeskreis».
 
Gemäss Rahmenschutzkonzept des BAG ist das Singen im Gottesdienst weiterhin untersagt. Vgl. dazu auch das Konzept, auf das unter «Chorproben» hingewiesen wird.
 
Zahlreiche Kirchgemeinden haben in den vergangenen Wochen Erfahrungen mit Online-Gottesdiensten gesammelt. Von der Landeskirche steht dafür neu die Handreichung «Gottesdienste und Musik digital» zur Verfügung, die Tipps und Hinweise gibt.
 
Konsumationen
Verpflegungsangebote und Konsumationen sind in kirchlichen Einrichtungen und im Rahmen von kirchlichen Veranstaltungen ab 6. Juni wieder möglich. Vorausgesetzt wird die Einhaltung der staatlich angeordneten Hygiene- und Schutzmassnahmen, der massgebenden Schutzkonzepte sowie der Registrierungspflicht.
 
Katechetik
Religionspädagogischer Unterricht findet ab dem 7. Juni wieder statt. Verbindliche religionspädagogische Module, die zwischen 17. März und 7. Juni stattgefunden hätten, gelten als besucht und müssen nicht nachgeholt werden.
 
Konfirmation
Geplante bzw. nicht abgesagte Konfirmationsfeiern können ab 6. Juni unter Einhaltung der Bestimmungen und Schutzmassnahmen für Gottesdienste durchgeführt werden. Bereits auf später verschobene Konfirmationen können belassen und müssen nicht neu terminiert werden.
 
Seelsorge
Seelsorge mit physischer Anwesenheit ist in kirchlichen Amtsräumen oder auf Wunsch auch besuchsweise unter Einhaltung der Schutzmassnahmen zulässig. Die Seelsorge in Spitälern und Heimen erfolgt im Rahmen der Regelungen der betreffenden Institution. Die Gemeindepfarrerinnen und -pfarrer sind aufgefordert, mit den von ihnen betreuten Institutionen Kontakt aufzunehmen und die Möglichkeiten zu klären. Von der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich u.a. liegt ein entsprechendes Merkblatt vor.
 
Lager und Reisen
Reisen, Exkursionen und Lager – sowohl für Kinder und Jugendliche wie auch für Senioren – können ab 6. Juni unter Einhaltung der Schutzvorschriften durchgeführt werden. Für Lager sind von den Jugendverbänden Schutzkonzepte in Vorbereitung.
 
Chorproben
Chorproben sind unter Anpassung der Settings und Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder möglich. Der Kirchenrat hat dazu ein«Schutzkonzept Chorproben und Gottesdienstsingen» erstellt. Die darin aufgelisteten Massnahmen sind verbindlich.
 
Alle erwähnten Dokumente und Konzepte stehen auf der Website der Landeskirche bei den «Pandemie-Downloads für Kirchgemeinden» zur Verfügung.


Publikationsdatum 14.05.2020

Aus den Mitteilungen der Landeskirche vom 08.05.2020 (Auszug):

Der Bundesrat hat in Aussicht gestellt, dass er am 27. Mai über den nächsten Lockerungsschritt ab 8. Juni entscheiden wird. (…).
 
Gottesdienste
Im Pandemie-Mail von letzter Woche haben wir Ihnen diverse Schutzkonzepte in Aussicht gestellt, die nun zum Teil vorliegen. Als erstes verweisen wir auf das «Schutzkonzept für Gottesdienste», das von der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz EKS erarbeitet wurde und ab dem 8. Juni gültig ist. Voraussetzung dafür ist, dass der Bundesrat am 27. Mai das Veranstaltungs- und Versammlungsverbot entsprechend lockert. Bitte beachten Sie, dass das vorliegende Schutzkonzept gegenwärtig lediglich der Vorbereitung dient. Ggf. wird der Kirchenrat in der Weisung von Ende Mai dazu ergänzende Regelungen beschliessen. Sie finden das «Schutzkonzept für Gottesdienste» wie auch die nachfolgend erwähnten Konzepte auf der Website der Landeskirche («Pandemie-Downloads für Kirchgemeinden»).
 
Liegenschaften
Neu liegt weiter ein «Schutzkonzept für kirchliche Liegenschaften» vor. Es ist vorerst vom 11. Mai bis zum 7. Juni gültig und gibt Hinweise, die beachtet werden müssen, wenn das Kirchgemeindehaus wieder für das Publikum geöffnet werden soll (bspw. um das Sekretariat wieder zugänglich zu machen). Zugleich kann damit auch die Phase ab dem 8. Juni vorbereitet werden. Besonders hinweisen möchten wir Sie auf den Umstand, dass bezüglich Gastronomie gemäss Gesundheitsdirektion bis 7. Juni nur professionelle und kommerzielle Angebote erlaubt sind.
 
RPG
Weiter liegt ein «RPG-Schutzkonzept» vor, das ebenfalls vom 11. Mai bis 7. Juni gültig ist. Es gibt Hinweise, die zu beachten sind, wenn von der Möglichkeit Gebrauch gemacht werden soll, in Kleingruppen bis fünf Personen (vier Kinder/Jugendliche und eine Lehrperson) zu arbeiten. Zugleich kann das Konzept auch als Vorbereitung für die Wiederaufnahme des Unterrichts genutzt werden. Regulärer Religionsunterricht ist sowohl in schulischen wie in kirchlichen Räumen bis 7. Juni untersagt.
 
Weitere Konzepte
Mehrere, teils bereits angekündigte Konzepte und Handreichungen sind noch in Arbeit und werden, sobald vorliegend, zugänglich gemacht. Es handelt sich dabei um ein Schutzkonzept für Chorproben oder eine Handreichung zur Erstellung von Streaming-Angeboten.
 
Für Kinder- und Jugendlager in den Sommerferien ist die EKS daran, in Kooperation mit den Jugendverbänden (Jubla, Pfadi, Cevi) Schutzkonzepte zu erstellen. Bis zu den Sommerferien hat der Regierungsrat «jahrgangsübergreifende Projektwochen, Lager und Exkursionen» verboten. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Kirchenrat Ende Mai im Rahmen der Anpassung der Weisung ebenfalls alle Lager, Exkursionen und Ausflüge bis zu Beginn der Sommerferien untersagen wird. (…)

In diesen Tagen zeigt sich, das die schrittweise Rückkehr zur Normalität noch um einiges komplexer und anspruchsvoller ist als der Ausstieg. In diesem Sinne danken wir Ihnen einmal mehr für Ihre Geduld und Ihr umsichtiges und tatkräftiges Wirken.


Publikationsdatum 05.05.2020

Aus den Mitteilungen der Landeskirche vom 30.04.2020

Gestern Mittwoch haben wir Sie über die bundesrätlichen Entscheide im Blick auf den 11. Mai orientiert und was dies in einzelnen Bereichen für Landeskirche und Kirchgemeinden bedeutet.
 
Im Bereich Katechetik sind diese Informationen leider bereits wieder von der Aktualität überholt worden. Wir sind davon ausgegangen, dass am 11. Mai mit der Wiederöffnung der Schulen auch der Religionsunterricht wieder beginnen kann. Der Regierungsrat hat heute jedoch entschieden, dass ausserhalb der obligatorischen Fächer gemäss Lehrplan und der sonderpädagogischen Massnahmen kein Präsenzunterricht stattfinden darf. Weitere Angebote der Volksschule (z.B. Freifächer und Kurse der Sekundarschule) können noch nicht wieder aufgenommen werden. Dazu gehören auch Angebote wie der freiwillige Religionsunterricht, die in den Schulen von Dritten durchgeführt werden. Diese Angebote können weiterhin nicht oder nur im Fernunterricht stattfinden.
 
Dies gilt dies auch für den Religionsunterricht in kirchlichen Räumen. Der Kirchenrat hat deshalb heute beschlossen, dass weiterhin und bis zum 7. Juni grundsätzlich kein Unterricht stattfinden kann. Gemäss heutiger Mitteilung der Justizdirektion können aber Unterrichtsformen mit Kindern oder Jugendlichen inkl. Lehrperson von max. 5 Personen stattfinden, analog dem Musikunterricht. Es besteht ab dem 11. Mai also die Möglichkeit, dass eine Katechetin oder ein Katechet bzw. eine Pfarrperson mit einer Kleingruppe von max. 4 Kindern oder Jugendlichen arbeitet, sofern die Schutzmassnahmen eingehalten werden, wie sie ab 11. Mai für den obligatorischen Schulunterricht gelten. Analog gilt dies auch für den Konfirmationsunterricht. Dies muss aber nicht sein, da weiterhin gilt, dass ausgefallene Unterrichtsgefässe als besucht zählen. Der Kirchenrat empfiehlt Zurückhaltung und das verlängerte Moratorium zu nutzen, um die kirchlichen Räume auf den regulären Unterricht vorzubereiten und allenfalls vorgängig mittels Begegnungen und/oder sonstiger Kontaktaufnahme die Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen wieder aufzufrischen.
 
Der Kirchenrat bedauert einerseits, dass der Religionsunterricht ab dem 11. Mai nicht wie erhofft im vollen Umfang starten kann. Anderseits hat er jedoch auch Verständnis für die Zurückhaltung des Regierungsrates, die dazu beiträgt, die weiteren Lockerungsschritte nicht zu gefährden.


Publikationsdatum 30.04.2020

Aus den Mitteilungen der Landeskirche vom 29.04.2020 (Auszug):

Der Bundesrat hat heute entschieden, die Massnahmen zum Schutz vor dem Corona-Virus weiter zu lockern: Ab 11. Mai dürfen u.a. Läden, Restaurants, Museen, Bibliotheken wieder öffnen. Und auch der Präsenzunterricht an den obligatorischen Schulen wird wieder aufgenommen.

Vor diesem Hintergrund lassen sich folgende Präzisierungen zu einzelnen kirchlichen Fragestellungen vornehmen:

Gottesdienste
Die Kirchenleitungen sind mit dem Bundesrat im Gespräch, ob eine Öffnung bei den Gottesdiensten schon vor dem 8. Juni möglich ist. Gemäss heutigem Stand bleiben sie aufgrund des Versammlungsverbots jedoch untersagt. Wie schon im letzten Update-Mail erwähnt, ist dem Kirchenrat bewusst, dass dies für die Kirche eine ausserordentlich schwierige Situation darstellt – je länger desto mehr. Ohne Gottesdienste mit anwesender Gemeinde ist das kirchgemeindliche Leben seines zentralen Elements beraubt. Und wie schon über Ostern werden nun auch die Pfingstgottesdienste voraussichtlich nur in elektronischer Übertragung abgehalten werden können.

Wie schon angekündigt, wird von den Landeskirchen zusammen mit der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) zurzeit ein Schutz- und Hygienekonzept erarbeitet und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) vorgelegt, unter welchen Voraussetzungen spätestens ab 8. Juni zu Gottesdiensten zurückgekehrt werden kann. Der Entwurf dazu wird noch diese Woche vorliegen und soll veröffentlicht werden.

Beerdigungen und Abdankungen

Die EKS hat mit dem BAG im Anschluss an die bundesrätliche Kommunikation vom 16. April eine Klärung bezüglich Beerdigungspraxis vorgenommen. Seit Montag gilt nun: «Beerdigungen im Familienkreis» sind erlaubt, ab 11. Mai dann zusätzlich im «engen Freundeskreis». Es wird keine fixe Teilnehmerzahl genannt. Gemäss Erläuterung (S. 21) ist die Begrenzung auf «10 - 20 Personen» gestrichen. Neu wird festgehalten, dass aufgrund der zwingenden Abstands- und Hygienevorschriften «einzig die Wahl der Örtlichkeit ein begrenzender Faktor» für die Teilnehmerzahl ist. Gemäss Erläuterungen wird empfohlen, dass sich die Verantwortlichen der Kirchgemeinde mit den Angehörigen der Trauerfamilie absprechen und aufgrund der örtlichen Gegebenheiten eine Teilnehmerzahl bestimmen. Als Richtgrösse wird angegeben: Es sollen «pro anwesender Person 4m2 Fläche zur Verfügung stehen». Die Erläuterungen schliessen mit dem Hinweis, dass je nach örtlichen Verhältnissen «auch Beerdigungen denkbar sind, an denen 30 oder 50 Personen teilnehmen». EKS und Kirchenrat empfehlen Ihnen aber grundsätzlich eine zurückhaltende Praxis mit grossen Personenzahlen.
Bei den Downloads für Kirchgemeinden steht auch ein Standard-Schutzkonzept des BAG für Beerdigungen im Familienkreis zur Verfügung.

Katechetik
Analog zu den obligatorischen Schulen ist ab 11. Mai grundsätzlich auch der kirchliche Unterricht wieder möglich. Er beschränkt sich aber auf jene Formate, die Unterrichtscharakter haben und gilt nicht für Angebote mit Veranstaltungs- oder Gottesdienst-Charakter, auch wenn sie zum rpg gehören. Die Katechetik-Verantwortlichen der Landeskirche sind zurzeit an der Erarbeitung eines Schutzkonzeptes, das mit der Bildungsdirektion koordiniert wird. Es wird im Blick auf den Religionsunterricht klären, welche Formate an welchen Orten unter welchen Voraussetzungen ab 11. Mai ebenfalls wieder starten können. Wir hoffen, Ihnen dieses Konzept nächste Woche zur Verfügung stellen zu können.

Schutzkonzept für kirchliche Liegenschaften Viele öffentlich zugängliche Einrichtungen sind für das Publikum auch nach dem 11. Mai geschlossen. Im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Religionsunterrichts, aber auch im Blick auf Fremdnutzungen (z.B. Blutspende-Aktionen), stellt sich bei den kirchlichen Liegenschaften – in erster Linie bei den Kirchgemeindehäusern – die Frage, wie weit und unter welchen Voraussetzungen sie ab dem 11. Mai genutzt werden können. Insbesondere wird dabei auch die Frage der Gastronomie zu klären sein, denn professionelle Gastronomie ist ab dem 11. Mai wieder möglich. «Verköstigungen vor Ort» sind aber nach wie vor untersagt. Die Gesamtkirchlichen Dienste (GKD) werden dafür ein Schutzkonzept erarbeiten, das wir Ihnen ebenfalls so rasch wie möglich zur Verfügung stellen möchten.

In den Häusern der GKD (Hirschengraben 7 und 50, Blaufahnenstrasse 10 und 14) finden weiterhin und bis am 7. Juni 2020 grundsätzlich keinerlei Veranstaltungen statt. Das «Hirschli» und der Coworking Space «Blau10» bleiben geschlossen. Im Falle des Klosters Kappel als professioneller Gastronomie-Betrieb wird die Wiedereröffnung geprüft.

Sitzungen von Behörden
In den Weisungen des Kirchenrates vom 17. April ist für Sitzungen von Behörden eine Höchstzahl von 10 Teilnehmenden festgelegt. Diese Zahl ist als Richtgrösse zu verstehen. In der Verordnung des Bundesrates heisst es: «Sitzungen am Arbeitsplatz sind weiterhin erlaubt. Allerdings müssen die Teilnehmenden die Hygiene- und Verhaltensregeln einhalten (Hände waschen, keine Hände schütteln, Abstand halten). Die Anzahl der Sitzungsteilnehmerinnen und -teilnehmer ist zu beschränken. Als Referenzwert gilt ca. 4 m2 pro Person. Das bedeutet: In einem Sitzungszimmer von 4 x 8 Meter sollten nicht mehr als 8 Personen gleichzeitig anwesend sein.» Wenn die Raumverhältnisse es zulassen, sind demnach auch mehr als zehn Teilnehmende möglich.

Kirchenmusik
Leider fallen auch Chorproben und natürlich Konzerte grundsätzlich unter das Versammlungsverbot. Im Blick auf die Zulassung etwa von Sport-Trainings ist jedoch zu prüfen, ob ab dem 11. Mai auch Chorproben unter gewissen Voraussetzungen möglich sein können. Die Landeskirche wird deshalb mit dem Zürcher Kirchenmusikerverband darauf hinwirken, dass ein Schutzkonzept insbesondere für Chorproben erarbeitet und bewilligt wird.

Pfingstkollekte
Gerne weisen wir Sie nochmals auf die Pfingstkollekte hin mit der Bitte, die Mitglieder Ihrer Kirchgemeinde auf geeignete Weise zu einer Spende einzuladen. Mit der Pfingstkollekte werden reformierte Kirchgemeinden in der Schweiz und in Europa begünstigt, die selber nur geringe finanzielle Mittel zur Verfügung haben. Der Protestantisch-kirchliche Hilfsverein des Kantons Zürich bestimmt partnerschaftlich jedes Jahr die konkreten Projekte. Dieses Jahr werden u.a. der Religionsunterricht an den Tessiner Primarschulen sowie die Aussenrestauration der Reformierten Kirche Giarsun-Guarda im Unterengadin unterstützt.
Einzahlungen: PC 80-2434-0, IBAN: CH21 0900 0000 8000 2434 0, Protestantisch-kirchlicher Hilfsverein des Kantons Zürich, 8003 Zürich

Kurs zu Verkündigung online
Aufgrund des Versammlungsverbots experimentieren viele Pfarrerinnen und Pfarrer mit Online-Predigten. Aber wie macht man das wirklich gut, so dass die Menschen auch erreicht werden? Aus- und Weiterbildung (A+W) bietet dazu einen Online-Kurs mit Pfarrer und Kommunikationsberater Martin Peier an. Er vermittelt Grundlagen, gibt Gelegenheit zum Üben an ausgewählten Formaten, und man bekommt professionelles Feedback: Verkündigung online - mit einem Klick nah oder nirgends. Training – Coaching - Performance. Weiter Infos. Das erste (von fünf) Modulen startet wahlweise am 5. oder 26. Mai.

Bitte konsultieren Sie auch weiterhin die Merkblätter bei den «Downloads für Kirchgemeinden»; sie werden laufend erweitert und angepasst. Fragen stellen Sie am besten schriftlich an E-Mail.

Gerne weisen wir Sie zudem auf die Gedanken zur ersten Lockerung von Kirchenratspräsident Michel Müller hin.

Zwischen den heutigen Beschlüssen des Bundesrates und dem 11. Mai steht nicht viel Zeit zur Verfügung, zumal mit dem 1. Mai noch ein Feiertag dazwischen liegt. Wir danken Ihnen deshalb für Ihre Geduld und Ihr Verständnis, dass die oben erwähnten Schutzkonzepte ihre Zeit zur Erarbeitung benötigen.

Schliesslich sind wir Ihnen nach wie vor sehr verbunden und danken Ihnen – gerade auch im Blick auf Pfingsten –, dass Sie auch in dieser fortgesetzt schwierigen Situation nach Kräften dazu beitragen, die Angebote der Kirche auf alternativen Wegen aufrechtzuerhalten.


Publikationsdatum 20.04.2020

Aus den Mitteilungen der Landeskirche vom 17.04.2020 (Auszug):

Gottesdienste
Bis und mit 7. Juni (Sonntag Trinitatis) sind Gottesdienste aufgrund des Versammlungsverbots nicht möglich. Dem Kirchenrat ist bewusst, dass dies für die Kirche eine ausserordentlich schwierige Situation bedeutet, stellen Gottesdienste doch den Kern ihres Wirkens dar. Ein Gottesdienst mit anwesender Gemeinde kann grundsätzlich nicht ersetzt werden. Insbesondere die Oster-Tage haben jedoch gezeigt, dass auch gestreamte Gottesdienste aus einer leeren Kirche und ähnliche Verkündigungsformen erfreulicherweise sehr viel Anklang finden können. Den Kirchgemeinden wird deshalb empfohlen, weiterhin auf alternative Formate bzw. Live-Übertragungen zu setzen.
 
Für die Zeit nach dem 8. Juni sind Rahmenbedingungen zu erarbeiten, wie geordnet und schrittweise zu ordentlichen Gottesdiensten zurückgekehrt werden kann. (…) Koordiniert von der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz EKS wird ein Schutzkonzept bis Mitte Mai von den Landeskirchen gemeinsam erarbeitet und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) vorgelegt.
 
Beerdigungen und Abdankungen
Nachdem der Bundesrat bei den Beerdigungen bereits anfangs April eine leichte Öffnung vorgenommen hatte (vgl. Update-Mail vom 14.4.), geht er nun nochmals einen Schritt weiter, indem er die Begrenzung auf den «engsten Familienkreis» aufhebt: Beerdigungen sind ab 27. April gemäss bundesrätlicher Verordnung im «engen Familienkreis» möglich. (…). Die Kirchenpflege stellt im Einvernehmen mit der Pfarrschaft und in Absprache mit den Bestattungsämtern die Umsetzung der staatlich angeordneten Schutzmassnahmen sicher.
 
Seelsorge
Die Ermöglichung von personenzentrierten Dienstleistungen ab 27. April lässt auch eine Öffnung bei der Seelsorge zu: Seelsorge-Gespräche mit physischer Anwesenheit sind auf Anmeldung in einem kirchlichen Amtsraum oder auf ausdrücklichen Wunsch besuchsweise unter Einhaltung der staatlichen Schutzmassnahmen möglich. Auf aufsuchende Seelsorge wird weiterhin verzichtet. Die Seelsorge in Alters- und Pflegeheimen ist im Einzelfall in Absprache mit der betreffenden Institution zu klären.
 
Katechetik
Analog zu den obligatorischen Schulen ist ab 11. Mai der kirchliche Unterricht wieder möglich. Dazu gehört auch der Konfirmationsunterricht. Die Wiederaufnahme des kirchlichen Unterrichts in den Räumen der Volksschule steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Schule.
 
Konfirmationsfeiern
Grundsätzlich bleibt der Kirchenrat bei seinem Beschluss, Konfirmationsfeiern auf bis nach den Sommerferien zu verschieben, da die Situation für Gottesdienste und Gastrobetriebe für nach dem 8. Juni zurzeit offen ist. Für alternative Formen können dem Kirchenrat nach dem 8. Juni im Einzelfall Gesuche eingereicht werden.

Was macht die Ref. Kirchgemeinde Bäretswil?

Es werden alle Weisungen des Bundesrates und der Landeskirche befolgt.

Gemeinsames Gebet jeder für sich um 20 Uhr:
Sie sind eingeladen jeweils um 20 Uhr abends eine Kerze anzuzünden (z.B. an einem Fenster, so dass man es von aussen sieht) und ein Unser Vater oder ein anderes Gebet zu sprechen. So sind wir verbunden miteinander und mit Gott, ohne uns zu gefährden und solidarisch mit jenen, die nicht mehr aus dem Haus gehen. Auf der Homepage finden Sie eine Auswahl an Gebeten.

Tägliche Andacht mit dem Markus -Evangelium:
Wir stellen die Auslegung des Markus-Evangeliums von Pfr. Marc Heise in täglichen "Portionen" auf die Homepage. So können alle zuhause täglich das Evangelium lesen und sich stärken lassen vom Wort Gottes.

Einkaufsdienst / Kinderhüte und andere Dienste:
Wir bieten einen Notfalldienst an, wenn es darum geht, Einkäufe zu tätigen, Kinder zu hüten oder andere Dienste auszuführen. Dies ist mit der politischen Gemeinde Bäretswil abgesprochen. Wenn Sie Hilfe benötigen wenden Sie sich bitte an Michael Bärtschi (076 366 91 23, michael.baertschi@refkirche-baeretswil.ch), er wird dann die entsprechenden Personen aus unserem Team organisieren. Wenn Sie selber helfen möchten, wenden Sie sich ebenfalls direkt an Michael Bärtschi.

Seelsorge:
Um die Risikogruppe zu schützen, dürfen Pfarrpersonen, Mitarbeitende und Freiwillige nur bei Notfällen in die Altersinstitutionen oder auf Hausbesuch zu gefährdeten Menschen. Gerade in dieser existentiellen Situation ist es umso wichtiger, dass wir Sie seelsorglich begleiten können. Sie erreichen das Pfarrteam über Telefon und auch E-Mail. Regula Langenegger: 043 833 61 30, Marc Heise: 043 833 65 50

Gottesdienste Online
Wir haben bereits eine Reihe von Gottesdiensten online durchgeführt. Einige davon finden Sie als Aufzeichnung auf der Webseite der Kirchgemeinde

Vielen Dank für das Verständnis. Wir wünschen Ihnen Gottes Segen.
Für die Kirchenpflege / Pfarramt der Ref. Kirchgemeinde Bäretswil

Daniel Stoller-Schai, Präsident der Kirchenpflege


Publikationsdatum 16.04.2020

Auszug aus den Informationen des Kirchenrates vom 14.04.2020:

Vergangene Woche hat der Bundesrat den «Lockdown» bis 26. April verlängert. Damit bleiben sämtliche Veranstaltungen mindestens bis zum Ende der Zürcher Frühlingsferien untersagt, wie das schon seit dem Kirchenratsbeschluss vom 18. März für die Landeskirche und die Kirchgemeinden gilt. Gleichzeitig hat der Bundesrat für nächsten Donnerstag,16. April, weitere Informationen und Weisungen angekündigt. Darauf abgestützt wird der Kirchenrat in Koordination mit dem landeskirchlichen Pandemie-Stab am Freitag, 17. April, eine Lagebeurteilung für Landeskirche und Kirchgemeinden vornehmen, falls nötig und möglich entsprechende Beschlüsse fassen und Sie anschliessend umgehend informieren.
 
Erläuterung zu den Beisetzungen
Sie finden die bundesrätliche Verordnung über die Beisetzungen, einen Kommentar dazu sowie weitere Hinweise zu Beisetzungen in einem Merkblatt.
 
Solidarität mit Menschen im Süden
Covid-19 bestimmt zurzeit den Alltag in unserem Land. Wie besorgniserregende Berichte zeigen, sind die Auswirkungen der Pandemie in Ländern des Südens jedoch viel verheerender als hierzulande. Damit deren Stimmen auch bei uns gehört und wahrgenommen werden, hat Brot für alle den Blog «Blick über den Gartenzaun» lanciert. Wir laden Sie ein, diesen Blog weiterzuverbreiten.
 
Aus derselben Besorgnis heraus hat auch Mission 21 in den Sozialen Medien eine Solidaritätsaktion gestartet: Menschen sollen anderen Menschen mit Fotos, Videoclips, Texten usw. Mut machen und dies unter dem Hashtag ZeichenDerHoffnung verbreiten. Vorschläge und eine Anleitung finden sich hier.


Publikationsdatum 14.04.2020

Amtliche Mitteilung

Aktuelle Informationen zur Corona-Situation.

Liebes Kirchenmitglied

Wir informieren Sie hier über den aktuellen Stand der Dinge und die daraus abgeleiteten Massnahmen. Es gibt ein paar Hoffnungszeichnen und die Situation scheint sich zu bessern. Dennoch gelten weiterhin folgende Massnahmen:

Aus den Mitteilungen der Landeskirche vom 03.04.2020 (Auszug):

Für die Landeskirche und die Kirchgemeinden gilt bis mindestens 30. April Folgendes:

Es finden keine Gottesdienste sowie gottesdienstlichen Veranstaltungen und (Abendmahls-)Feiern statt.

Das sonntägliche Einläuten des Gottesdienstes mit den Kirchenglocken kann im Sinne einer «Versammlung im Geiste» beibehalten werden.

Beerdigungen dürfen durchgeführt werden (vom Bundesrat explizit erwähnt), aber nur im engsten Familienkreis (Beerdigungen sind von der Fünf-Personen-Regel ausgenommen). Gedenk- und Erinnerungsfeiern können zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

Taufen und Trauungen werden verschoben.

Konfirmationen werden bis mindestens auf die Zeit nach den Schulsommerferien 2020 verschoben.

Es finden keinerlei kirchliche Veranstaltungen statt (Vorträge, Hauskreise, Treffpunkte, Konzerte, Kirchgemeindeversammlungen, Reisen, Lager usw). Veranstaltungen sowie Lager und Reisen, die nach dem 30 April vorgesehen sind und für die bis zu diesem Zeitpunkt Vorbereitungen nötig sind, die nicht auf dem Korrespondenzweg erledigt werden können, sind abzusagen.

Den Kirchgemeinden wird empfohlen, die Kirchen offen zu halten, um den Menschen die persönliche Andacht weiterhin zu ermöglichen. (…) Es dürfen sich nicht mehr als fünf Personen gleichzeitig in der Kirche aufhalten.

Es werden keine religionspädagogischen Unterrichtseinheiten oder entsprechende Veranstaltungen durchgeführt. Verbindliche religionspädagogische Module, die in diesem Zeitraum stattgefunden hätten, gelten als besucht und müssen von den Kindern und Jugendlichen nicht nachgeholt werden.

Die Pfarrämter stellen die persönliche Erreichbarkeit einer Pfarrerin oder eines Pfarrers sicher, mindestens von Montag bis Samstag in der Zeit zwischen 8 und 20 Uhr.

Die Pfarrämter und die weiteren Dienste der Kirchgemeinden nehmen die Seelsorge in erster Linie telefonisch oder mittels anderer elektronischer Medien wahr.

Was macht die Ref. Kirchgemeinde Bäretswil?

1. Es werden alle Weisungen des Bundesrates und der Landeskirche befolgt.

2. Gemeinsames Gebet jeder für sich um 20 Uhr: Sie sind eingeladen jeweils um 20 Uhr abends eine Kerze anzuzünden (z.B. an einem Fenster, so dass man es von aussen sieht) und ein Unser Vater oder ein anderes Gebet zu sprechen. So sind wir verbunden miteinander und mit Gott, ohne uns zu gefährden und solidarisch mit jenen, die nicht mehr aus dem Haus gehen. Auf der Homepage finden Sie eine Auswahl an Gebeten.

3. Tägliche Andacht mit dem Markus -Evangelium: Wir stellen die Auslegung des Markus-Evangeliums von Pfr. Marc Heise in täglichen "Portionen" auf die Homepage. So können alle zuhause täglich das Evangelium lesen und sich stärken lassen vom Wort Gottes.

4. Einkaufsdienst / Kinderhüte und andere Dienste: Wir bieten einen Notfalldienst an, wenn es darum geht, Einkäufe zu tätigen, Kinder zu hüten oder andere Dienste auszuführen. Dies ist mit der politischen Gemeinde Bäretswil abgesprochen. Wenn Sie Hilfe benötigen wenden Sie sich bitte an Michael Bärtschi (076 366 91 23, michael.baertschi@refkirche-baeretswil.ch), er wird dann die entsprechenden Personen aus unserem Team organisieren. Wenn Sie selber helfen möchten, wenden Sie sich ebenfalls direkt an Michael Bärtschi.

5. Seelsorge: Um die Risikogruppe zu schützen, dürfen Pfarrpersonen, Mitarbeitende und Freiwillige nur bei Notfällen in die Altersinstitutionen oder auf Hausbesuch zu gefährdeten Menschen. Gerade in dieser existentiellen Situation ist es umso wichtiger, dass wir Sie seelsorglich begleiten können. Sie erreichen das Pfarrteam über Telefon und auch E-Mail. Regula Langenegger: 043 833 61 30, Marc Heise: 043 833 65 50

6. Gottesdienste Online Wir haben bereits eine Reihe von Gottesdiensten online durchgeführt. Einige davon finden Sie als Aufzeichnung auf der Webseite der Kirchgemeinde

Vielen Dank für das Verständnis. Wir wünschen Ihnen Gottes Segen.

Für die Kirchenpflege / Pfarramt der Ref. Kirchgemeinde Bäretswil

Daniel Stoller-Schai, Präsident der Kirchenpflege


Publikationsdatum 16.03.2020

Amtliche Mitteilung:

Liebes Kirchenmitglied

Wir informieren Sie hier über den aktuellen Stand der Dinge und die daraus abgeleiteten Massnahmen.

Aus den Mitteilungen des Kirchenrates vom 16.03.2020:

"Der Bundesrat hat die Situation in der Schweiz am Montag als «ausserordentliche Lage» gemäss Epidemiegesetz eingestuft und weitere Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus (Covid-19) verordnet: Bis 19. April sind Veranstaltungen verboten sowie Läden, Restaurants und Freizeitbetriebe geschlossen.
 
Für die Landeskirche und die Kirchgemeinden heisst dies in Ergänzung zu den bereits kommunizierten Weisungen und Empfehlungen bis mindestens 30. April 2020 ab sofort Folgendes:
 
- Es finden keine Gottesdienste sowie gottesdienstlichen Veranstaltungen und (Abendmahls-)Feiern statt.

- Das sonntägliche Einläuten des Gottesdienstes mit den Kirchenglocken kann im Sinne einer «Versammlung im Geiste» beibehalten werden. Auf jegliche weitere Formen von aussergewöhnlichem Glockenläuten ist hingegen zu verzichten.

- Beerdigungen dürfen durchgeführt werden (vom Bundesrat explizit erwähnt), aber nur im engsten Familienkreis. Gedenk- und Erinnerungsfeiern können zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

- Taufen und Trauungen werden verschoben.

- Konfirmationen werden bis mindestens auf die Zeit nach den Schulsommerferien 2020 verschoben.


- Es finden keinerlei kirchliche Veranstaltungen statt (Vorträge, Hauskreise, Treffpunkte, Konzerte, Kirchgemeindeversammlungen, Reisen, Lager usw). Veranstaltungen sowie Lager und Reisen, die nach dem 30 April vorgesehen sind und für die bis zu diesem Zeitpunkt Vorbereitungen nötig sind, die nicht auf dem Korrespondenzweg erledigt werden können, sind abzusagen.

- Den Kirchgemeinden wird empfohlen, die Kirchen offen zu halten, um den Menschen die persönliche Andacht weiterhin zu ermöglichen. Auch dies wurde vom Bundesrat explizit erwähnt und zeugt von einem grossen Vertrauensbeweis gegenüber den Kirchen! Die Kirchgemeinden haben jedoch sicherzustellen, dass keine spontanen «Schatten-Veranstaltungen» stattfinden.

- Es werden keine religionspädagogischen Unterrichtseinheiten oder entsprechende Veranstaltungen durchgeführt. Verbindliche religionspädagogische Module, die in diesem Zeitraum stattgefunden hätten, gelten als besucht und müssen von den Kindern und Jugendlichen nicht nachgeholt werden.

- Sitzungen von kirchlichen Behörden und Gremien unter physischer Anwesenheit von Personen finden nur statt, soweit sie aus zeitlichen und sachlichen Gründen zwingend sind, nicht mehr als 10 Personen umfassen und die Einhaltung der Abstandsregeln gewährleistet ist.

- Die Pfarrämter stellen die persönliche Erreichbarkeit einer Pfarrerin oder eines Pfarrers sicher, mindestens von Montag bis Samstag in der Zeit zwischen 8 und 20 Uhr.

- Die Pfarrämter und die weiteren Dienste der Kirchgemeinden nehmen die Seelsorge in erster Linie telefonisch oder mittels anderer elektronischer Medien war. Ausnahmsweise können Seelsorgegespräche mit physischer Anwesenheit stattfinden, sofern die massgebenden Anordnungen und Empfehlungen der staatlichen Behörden eingehalten werden. Soweit Spitäler und andere Institutionen über ein eigenes Pfarramt verfügen, nimmt dort ausschliesslich dieses die Seelsorge wahr.

- Die Kirchenpflegen sorgen dafür, dass Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Angestellte soweit als möglich im Homeoffice arbeiten und möglichst auf Dienstreisen verzichten.

- Die Kirchenpflegen, Pfarrämter und Organe der kirchlichen Bezirke stellen ihre Erreichbarkeit gegenüber dem Kirchenrat, den Bezirkskirchenpflegen, den Dekaninnen und Dekanen sowie den staatlichen Behörden sicher.

In dieser ohnehin schon aussergewöhnlichen Lage stellt Ostern für die Kirchen nochmals eine ganz eigene Herausforderung dar. Die Evangelische Kirche Schweiz EKS hat angekündigt, den Landeskirchen und Kirchgemeinden für diese besondere Zeit Hilfestellungen und Empfehlungen abzugeben, denen sich der Kirchenrat anschliessen wird.“



Was macht die Ref. Kirchgemeinde Bäretswil?



1. Es werden alle Weisungen des Bundesrates und der Landeskirche befolgt.

2. Gemeinsames Gebet jeder für sich um 20 Uhr:
Sie sind eingeladen jeweils um 20 Uhr abends eine Kerze anzuzünden (z.B. an einem Fenster, so dass man es von aussen sieht) und ein Unser Vater oder ein anderes Gebet zu sprechen. So sind wir verbunden miteinander und mit Gott, ohne uns zu gefährden und solidarisch mit jenen, die nicht mehr aus dem Haus gehen. Auf der Homepage finden Sie eine Auswahl an Gebeten.

3. Tägliche Andacht mit dem Markus -Evangelium:
Wir stellen die Auslegung des Markus-Evangeliums von Pfr. Marc Heise in täglichen "Portionen" auf die Homepage. So können alle zuhause täglich das Evangelium lesen und sich stärken lassen vom Wort Gottes.

4. Einkaufsdienst / Kinderhüte und andere Dienste:
Wir bieten einen Notfalldienst an, wenn es darum geht, Einkäufe zu tätigen, Kinder zu hüten oder andere Dienste auszuführen. Dies ist mit der politischen Gemeinde Bäretswil abgesprochen. Wenn Sie Hilfe benötigen wenden Sie sich bitte an Michael Bärtschi (076 366 91 23, michael.baertschi@refkirche-baeretswil.ch), er wird dann die entsprechenden Personen aus unserem Team organisieren. Wenn Sie selber helfen möchten, wenden Sie sich ebenfalls direkt an Michael Bärtschi.

5. Seelsorge:
Um die Risikogruppe zu schützen, dürfen Pfarrpersonen, Mitarbeitende und Freiwillige nur bei Notfällen in die Altersinstitutionen oder auf Hausbesuch zu gefährdeten Menschen. Gerade in dieser existentiellen Situation ist es umso wichtiger, dass wir Sie seelsorglich begleiten können. Sie erreichen das Pfarrteam über Telefon und auch E-Mail. Regula Langenegger: 043 833 61 30, Marc Heise: 043 833 65 50


Publikationsdatum 13.03.2020

Amtliche Mitteilung:

Der Gottesdienst vom 15. März 2020 fällt wegen der aktuellen Corona-Situation aus.

Liebes Kirchenmitglied

Die reformierte Kirche des Kantons Zürich hat heute (13. März 2020) folgendes beschlossen:

· Alle Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen und sämtliche Formen von kirchlichem Unterricht sind bis 4. April auszusetzen.

· In kirchlichen Gebäuden ist von jeglicher Konsumation abzusehen.

· Veranstaltungen mit 100 und mehr Personen sind abzusagen. Gottesdienste können mit den nötigen Vorkehrungen grundsätzlich durchgeführt werden, sind aber im Blick auf die kritische Grösse ggf. aufzuteilen oder in andere Räumlichkeiten zu übertragen.

Da wir aktuell die Lage sichten müssen, haben wir beschlossen, dass der Gottesdienst vom 15. März 2020 ausfällt. Über die Durchführung weiterer Gottesdienstformen wird zeitnah über die Webseite der Ref. Kirchgemeinde Bäretswil und über Plakataushänge informiert.

Bei Fragen kann man sich an das Sekretariat wenden sekretariat@refkirche-baeretswil.ch oder an praesident.kp-baeretswil@gmx.ch oder marc.heise@refkirche-baeretswil.ch | regula.langenegger@refkirche-baeretswil.ch.

Vielen Dank für das Verständnis. Wir wünschen Ihnen Gottes Segen.

Kirchenpflege / Pfarramt der Ref. Kirchgemeinde Bäretswil


Publikationsdatum 05.03.2020

Update Corona Virus

Gemäss Weisungen des Kirchenrates vom 04.03.20 müssen zur Eindämmung des Corona Virus in Kirchgemeinden folgende Massnahmen umgesetzt werden:

Kirchliche Veranstaltungen, die mit Konsumation verbunden sind (Suppenzmittag, Kirchen-Kaffee usw.) sind abzusagen. Je nach Form der Veranstaltung und Witterung ist alternativ eine Abhaltung im Freien möglich.

Keine Abendmahlsfeiern. An Ostern nur unter strengen hygienischen Vorschriften (Einzelkelche, Brot vorgeschnitten). Friedensgruss ohne physischen Kontakt.

Auf aufsuchende Seelsorge bzw. Besuche von Freiwilligen in Alters- und Pflegeheimen sowie in Spitälern wird verzichtet. Die Erreichbarkeit der Seelsorge ist sicherzustellen.

Generell wird empfohlen: Was verschoben werden kann, wird verschoben, nur was terminlich oder sachlich zwingend ist, wird durchgeführt.

Kirchliche Beerdigungen sollen nur im kleinen Kreis stattfinden. Von Beerdigungen mit einem grossen Teilnehmendenkreis ist abzusehen. Sie können als «Gedenkfeiern» auf später verschoben werden. Die Bestattungsämter sind entsprechend zu informieren.

Wir informieren an dieser Stelle über weitere Entwicklungen und Massnahmen.

Die Kirchenpflege


Publikationsdatum 05.03.2020

Pfarramt

Welcome back! - Marc Heise startet heute wieder an seiner Arbeitsstelle und auch Regula Langenegger ist seit letzter Woche wieder gesund.

Die Kirchenpflege


Publikationsdatum 02.03.2020

Corona Virus

Um auch als Kirchgemeinde der Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken, hat die Kirchenpflege in Absprache mit dem Pfarramt folgende Massnahmen beschlossen:
- aktuell kein Abendmahl (Empfehlung der Landeskirche)
- Desinfektionsmittel im Kirchgemeindehaus
- Weitere Informationen sind hier zu finden.

Wir informieren an dieser Stelle über weitere Entwicklungen und Massnahmen.
Die Kirchenpflege


Publikationsdatum 20.02.2020

Pfr. Marc Heise ist bis Anfang März krankgeschrieben. Auch Pfrn. Regula Langenegger ist aktuell krank. Für Vertretungen wird gesorgt. Wir werden an dieser Stelle wieder informieren, sobald wir mehr wissen. Wir wünschen beiden gute Besserung.

Die Kirchenpflege


Publikationsdatum: 10. Februar 2020

Wahlsonntag 9. Feb. 2020
Die Kirchenpflege gratuliert Pfr. Marc Heise und Pfrn. Regula Langenegger zur Wahl für die Legislaturperiode 2020-2024 und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Der anonyme Versand eines Flugblattes im Vorfeld wird verurteilt.
 
Jugendarbeiter*in/Sozialdiakon*in
Für die Neubesetzung der Jugendarbeiter-Stelle wird ein/e Jugendarbeiter*in/Sozialdiakon*in gesucht. Eine Stellenausschreibung hat auf verschiedenen Portalen stattgefunden. Die Stelle wird 50% Jugendarbeit und 30% Sozialdiakonie umfassen. Das Ziel ist es, dass die Stelle vor den Sommerferien 2020 wieder besetzt werden kann. Eine Wahlkommission wird sich mit der Auswahl der möglichen Kandidat/innen beschäftigen.

Kirchenpfleger/Kirchenpflegerin
Die Kirchgemeinde ist aufgerufen, einen neuen Kirchenpfleger / eine neuen Kirchenpflegerin zu stellen. Mögliche Kandidaten und Kandidatinnen können dem Präsidenten der Kirchenpflege Daniel Stoller-Schai gemeldet werden. Hier wäre es das Ziel, die Vakanz bis zu den Frühlingsferien 2020 neu zu besetzen.

Ressortaufteilung
Michael Bärtschi hat auf Anfang 2020 zusätzlich zu seinem Ressort Aktuariat/Oeffentlichkeitsarbeit das Ressort Bildung (Kinder- und Jugendarbeit) übernommen. Er wird das Ressort Aktuariat/Oeffentlichkeitsarbeit abgeben, wenn einer neuer Kirchenpfleger / eine neue Kirchenpflegerin gefunden worden ist.

Gemeindeprozess
Ein Gemeindeprozess ist gestartet worden. Der Vizedekan Pfr. Christian Meier und der für Bäretswil zuständige Bezirkskirchenpfleger Markus Leuenberger sind involviert. Geleitet wird der Gemeindeprozess durch einen externen Organisationsberater, der auch Kirchgemeinden gut kennt. Im Rahmen dieses Prozesses wird auch die Beteiligung der Kirchgemeinde berücksichtigt werden. Gestartet wird der Prozess aber zuerst im engeren Kreis zwischen Kirchenpflege, Pfarramt und Jugendarbeit.

Die Kirchenpflege

 
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