Gemeindeferienwoche

Immer in den ungeraden Jahren findet eine Gemeindeferienwoche in den Herbstferien statt.
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Zielgruppe

Familien und Einzelpersonen zwischen 1 und 99 Jahren

Ort und Zeit

Im In- oder Ausland
1. oder 2. Herbstferienwoche in den ungeraden Jahren

Nächstes Datum

noch offen (2021)

Kontakt

Pfr.
Daniel Kunz
Schulhausstr. 12
8344 Bäretswil

052 386 12 02

Pfr.
Lukas Zünd
Schulhausstr. 12
8344 Bäretswil

077 501 05 69

Erlebnisbericht

Alle ungeraden Jahre findet die Gemeindeferienwoche statt. Ein Team bereitet die Ferienwoche vor und gestaltet ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt. Die Ferienwoche steht jeweils unter einem Motto. Dieses wird auf verschiedene Art und Weise aufgegriffen und vertieft, mit gemeinsamen Erlebnissen, Ausflügen, biblischen Impulsen und anderem.

Damit die Eltern auch etwas Zeit für sich und das Gespräch mit anderen Eltern haben, wird in der Gemeindeferienwoche ein spezielles Kinderprogramm angeboten. Gemeinsame Ausflüge und andere Aktivitäten (Teilnahme freiwillig) runden das Programm ab.

"Freude herrscht" - grosse und kleine Kostbarkeiten aus der Gemeindewoche 2019
Als bunt zusammengewürfelte Gruppe von rund sechzig Personen vom Kleinkind bis zum Senior verbrachten wir eine Herbstferienwoche im Allgäu. Gemeinsam waren wir der Freude auf der Spur. Grundlage war uns der Bibeltext «Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Reich der Himmel kommen» (Matt. 18, 2-3), welchen uns Marc Heise in verschiedenen Referaten näherbrachte.

Wie sind Kinder? Sie sind spontan, neugierig, fragend, können unmittelbar traurig oder fröhlich sein, sind vertrauensvoll, verspielt, finden sich schön, feiern gerne, haben Zeit zum Forschen und Verweilen. Diese Eigenschaften ermöglichen ihnen einen unmittelbaren, von Herzen kommenden Zugang zum Himmelreich. Wir machten uns auf die Suche und konnten in verschiedensten Momenten und Begegnungen ein Stückchen dieses Himmelreiches erleben.

Eine Teilnehmerin schreibt dazu: «Bei meinem ersten Spaziergang im Wald liess ich mich von einem Bänkli zum Verweilen einladen. Zuerst spürte ich die Wohltat des Sitzens auf anatomisch sinnvoll platzierten Brettern… Dann bemerkte ich, wie sich mein Blick aus dieser Haltung unweigerlich Richtung Baumwipfel und himmelwärts ausrichtete. Im wahrsten Sinne des Wortes ein Perspektivenwechsel! Das kann ja wohl nicht sein, dachte ich. Dieses Bänkli steht auf Waldboden und hat sich vermutlich hinten etwas abgesenkt…. Neugierig startete ich meine kleine empirische Studie. Das Probesitzen bei jeder Gelegenheit ergab, dass es tatsächlich einen Sitzunterschied gibt zwischen den Bänkli in Scheffau und den mir bei uns bekannten. Meine Faszination, meine Freude, mein verinnerlichtes Bild: Schon eine gering erscheinende Veränderung hat eine grosse Auswirkung auf meine Ausrichtung!»

Andere Teilnehmende meinen im Rückblick:

«Abendmahl feiern unter der Woche ohne Kelch und nicht in der Kirche, gemeinsames Singen und täglich Lobpreis und uns Gedanken machen zum Thema Freude und was wir dazu von Kindern lernen können, öffnet den Blick für Gott und die Mitmenschen.»

«Seit langem wieder einmal Sesselilift fahren. Der Boden war schon sehr weit unten… Später zum Gipfelkreuz wandern. Toll, wie die beiden Jüngsten da raufmarschiert sind!»

«Gemeindewoche heisst auch, zum Zmittag, passend zu einem schmackhaften Allgäuer Essen, ein Glas Wein mit anderen teilen oder an einem Regentag ein grosses Stück Torte essen als Trost bei so viel Nässe.»

«Unsere Kinder haben sich jeweils sehr auf das Abendritual mit Geschichte und Lieder singen gefreut. Dass sie jeden Tag ihre Schatzkiste mit einem neuen Schatz bestücken konnten/durften, war natürlich ein Highlight!»

«Leidenschaftliche Abendbeschäftigung: Gemeinsames Puzzeln! Geduldig passende Teile suchen bei tieferen und spassigen Gesprächen war sehr gemeinschaftsfördernd. Es fehlten zum Schluss nur noch wenige Teile - unvollendet, und doch gemeinsam viel geschafft, wie so oft im Leben! Nach dem Motto eines unserer Wochenlieder: Zäme schaffe, zäme boue und Gott ganz fescht vertroue!»

Es war eine wunderbare Woche mit vielen schönen grossen und kleinen Erlebnissen und ich möchte allen Teilnehmern von Herzen danken, die im Kinder- oder Erwachsenenprogramm viel zum guten Gelingen beigetragen haben! Jemand vom Hauspersonal meinte beim Abschied: «Ich hätte gerne noch zwei weitere Wochen lang für euch gekocht. Ihr seid eine gut organisierte und tolle Truppe und jeder schaut für den andern. Da haben wir schon ganz andere Dinge erlebt!»

Christine Heise